Camille – Ein Gedicht von einem Album, Live, Stream

CamilleDas ewige runterrappen der Verkaufsfakten nervt zuweilen im Musikjournalismus. Neues Album hier, Tracklist da, VÖ-Datum dann und Namedropping dort. Wer das braucht findet betreffende Informationen stichwortartig weiter hinten im Eintrag, oder auf Wikipedia, der Webseite der Promoagentur, später auch auf Amazon. Was die Schönheit der elf neuen Camille-Songs angeht haben wir derzeit nur folgendes zu sagen ›dichten‹:

Gurgeln, ratschen, klatschen, klappern,
rumpeln, surren, knattern, rattern.

Röhren, hecheln, trillern, mähen,
gurren, bellen, wiehern, krähen.

Kamille, kochen, Kandisknacken.
Flamme, flackern, Brennholz hacken.

Quellen, rinnen, strömen, gluckern,
Wasser, fließen, plätschern, blubbern.

Atmen, japsen, röcheln, schnaufen,
lauschen, hören, suchen, finden,
forschen, üben, Klang verbinden.
Trällern, schreiben, singen, hauchen.

Memo:
»Music Hole« ab Mai verkaufen.

» Camille Dalmais, Ex-Nouvelle Vague, geboren 10.03.1978
» drittes Studioalbum »Music Hole« nahezu völlig auf Englisch, nahezu ohne Instrumentierung, nahezu nur Field Recordings / Sampling.
» Produktion: Matthew »MaJiKer« Kerr
» Gastvokalisten: Barbatuques, Vincent Milner, Sly Johnson (Saïan Supa Crew) und Jamie Cullum
» Album-VÖ am 09. Mai 2008.

Camille Live:
03.06. Berlin – Postbahnhof
04.06. Hamburg – Fabrik

STREAM: Camille – Gospel With No Lord

Camille – Music Hole:
01. Gospel With No Lord
02. Canards Sauvages
03. Is Where It Hurts
04. Kfir
05. The Monk
06. Cats And Dogs
07. Money Note
08. Katie’s Tea
09. Winter Child
10. Waves
11. Sanges Sweet

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