Cakes Da Killa in Berlin

Schön, jung, versaut, talentiert. Das Cakes Da Killa den Leserinnen dieses Magazins im letztem Jahr noch zunächst als Rap-Pummelchen vorgestellt wurde, hat er hoffentlich nicht direkt bemerkt bzw. uns schnell verziehen. Andererseits: Der junge New Yorker weiß schon von selbst ganz genau, was er will – und dass man(n) ihn will. Auf seinem im Frühjahr erschienenen Debütalbum The Eulogy nutzt »the most clinically insane cunt bitch up in the game« in Hochgeschwindigkeit seinen Wettbewerbsvorteil, gleichzeitig penetrieren und penetriert werden zu wollen, lyrisch bestens aus, befreit folgerichtig auch mal den ein oder anderen »boyfriend«. Nebenbei klatscht es Ohrfeigen für die Doppelmoral von Gesellschaft, Institutionen und Politik, und ein bisschen geprahlt – wobei noch recht sympathisch mit Weltreisemotiven – wird natürlich auch. Dazu brodelt diese Abschlussrede auf einer Trap-Tech-Bounce-Juke-Lava. This kid is on fire – unter anderem auch am Samstag, dem 13. Juli, live im Festsaal Kreuzberg. Dort präsentiert SPEX den zweiten Teil des »Saalfest«. Zum Programm gehören neben dem Rapper auch die Sick Girls am DJ-Pult, die den eklektischen Sahnekillersoundtrack fröhlich weiter vertiefen werden. Außerdem legen Lōtic und Bearcat auf.

Zum Vorverkauf bitte hier entlang.

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