Benga – In Berlin, weitere Termine

BengaHits zum Mitpfeifen, schichtenreich grundiert: Gab es eigentlich jemals, an irgendeinem Ort auf diesem Planeten eine Party, die irgendwas mit Bässen zu tun hatte – und es lief kein Stück von Benga. Wetten, nicht…! Der Coulsdoner aus der ersten Dubstep-Generation hat zu Beginn des Jahres mit seinem »Diary Of An Afro Warrior« ein Stück Souveränität herausgehauen. Ein unaufgeregter, und doch vom Fieber befallener Entwurf Hardcore Continuum Music. Oder, wie Davide Bortot in seiner Rezension in Spex #314 schrieb:
»Nach zwei Minuten vorglühender Gleichgültigkeit aus Pianogeplänkel und Standbassgezupfe für Cordjackenträger nagt urplötzlich eine Bassline los, die direkt die Größe der da kommenden Dinge umreißt: bösartig, von diktatorischer Direktheit, mitreißend. Aber fünfzig Sekunden lang nur, dann ist wieder Ruhe im Karton, Geplänkel, Gezupfe. Es folgen: das eingangs erwähnte »Night«, das verhalten hymnische »B4 The Dual«, eine fehlgezündete MDMABombe aus den Restbeständen der No-U-Turn-Armada (»E Trips«), ein Spaziergang durchs nächtliche Südlondon zwischen strammem Steppers-Stechschritt und saloppem Boogie-Tempo (»Someone 20«), ein Hit (»Crunked Up«), und so weiter und so wopp

Und in seiner zuletzt vernommenen sonischen Äußerung, der 12" »Electro Scratch/ The Germ« befasst sich Benga ebenso gelassen mit Darkness. Hier kommt er. Heute, am 19.09. legt Benga nach Sets der beiden Freak Camp-DJs Robotic und 2krazy im Icon in Berlin-Prenzlauer Berg auf. Und ist weltweit gefragt. Zwischen dem Icon-Termin und dem letzten, bisher angegebenen Benga-Termin liegen 51 Stationen in Europa und Australien. Hierzulande wird er ’08 ein weiteres Mal auflegen: am 19. Dezember im Mancuso zu Tübingen.

Benga – DJ-Termine

19.09. Berlin, Icon
19.12. Tübingen, Mancuso

Foto: Derek Djons

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