Beck, neues Video zu »Heart Is A Drum«

Am Freitag veröffentlicht Beck die vertonte Version seines Song Readers mit u. a. Jack White und Jarvis Cocker. Vorher begibt er sich aber noch im Video zu »Heart Is A Drum« auf Spurensuche in der eigenen Vergangenheit.

Beck hat mit Mitte Vierzig ein Alter erreicht, in dem man allmählich innehält und nach den großen Dingen des Lebens fragt. Auf sein jüngeres Selbst zurück schaut, zum Beispiel, und über den Tod oder das unerbittliche Verstreichen der Zeit sinniert.

Dies in Bildform gebracht und fertig ist das neue Video zu »Heart Is A Drum«, umgesetzt von Sophie Muller. Hierin begegnet Beck Hansen seinem jüngeren Selbst in Form einer Reinkarnation des »Loser«-Slacker-Elvis anno 1993. Seite an Seite, mit dem Sensenmann in ihrer Mitte (ja, genau der aus »Loser«), schreiten die beiden friedvoll ihrem Lebensende entgegen. In Schwarz-Weiß natürlich. Und Astronauten kommen auch vor.

Auch in Schwarz-Weiß (fast zumindest) veröffentlichte Hansen im letzten Jahr das Notenbuch Song Reader, das Fans weltweit zu ihren eigenen Interpretationen von Becks Stücken eingeladen hatte. Nun wurde das Buch letztlich doch in einen Tonträger übersetzt, allerdings wäre Beck nicht Beck, wenn es nicht einen kleinen Twist gäbe: Nur einen einzigen Song hat Hansen selbst eingesungen, für die übrigen 19 leiht er sich jeweils die Stimmen und Interpretationen von Jack White, Jarvis Cocker, Norah Jones, Jack Black, Laura Marling und vielen weiteren. Wie das klingt, kann man dann ab dem 1. August herausfinden.