BACARDÍ: Die Kraft der Fledermaus

Die Fledermaus ist ein Glückssymbol. Sowohl für die Kubaner als auch für Don Facundo Bacardí Massó, den Begründer von BACARDÍ und Entwickler des weltbekannten Rums. Nach über 150 Jahren Firmengeschichte steht die Fledermaus heute somit auch für Qualität und Pioniergeist – obwohl Don Facundo zu Anfang mit großen Herausforderungen kämpfen musste. Das brachte ihn allerdings nicht davon ab, jahrelang am einzigartigen Herstellungsverfahren zu arbeiten, was schließlich zu dem Geheimrezept führen sollte, auf dem nach wie vor jede Flasche BACARDÍ beruht. Die Bacardí-Familie revolutionierte nicht nur den Spirituosenmarkt, sondern schaffte so auch die Grundlage für zahlreiche Drinks, die unsere Kultur geprägt haben und uns noch heute durch so manche Nacht begleiten.

Cuba Libre (l.)

Nicht viele Cocktails tragen eine revolutionäre Note in ihrem Namen. Im Jahr 1900, zwei Jahre nach Ende des Unabhängigkeitskriegs, der Kuba von Spanien befreite, führte indes die Liaison eines kubanischen Getränks mit dem wohl bekanntesten amerikanischen Drink zur Schöpfung des Cuba Libre. Ein amerikanischer Soldat mixte dafür BACARDÍ Gold mit Limette und Coca-Cola und wählte als Trinkspruch den Schlachtruf der Guerilleros, der wenig später auch Pate bei der Namensgebung stand: » ¡Por Cuba libre!« (Rezept)

Mojito

Ernest Hemingway machte ihn zur Legende, auf den Freibeuter Sir Francis Drake geht er wohl zurück, und seine entscheidende Zutat war von Anfang an BACARDÍ Rum – der Mojito. Sein Vorläufer namens El Draque wurde bereits im 16. Jahrhundert entwickelt und bestand schon damals aus fast den gleichen Komponenten wie heute, allerdings wurde noch Zuckerrohrschnaps statt Rum verwendet. Die Kombination aus Zucker, Limette und Minze erweist sich aber auch knapp 400 Jahre später als optimal für diesen Klassiker unter den Longdrinks. (Rezept)

Daiquirí (r.)

Ohnehin scheinen Limette und Zucker wie für den Rum geschaffen worden zu sein. Das dachte sich wohl auch der amerikanische Ingenieur Cox, als er im kubanischen Bergbauort Daiquirí die unter extrem harten Bedingungen ausgeführten Minenarbeiten überwachen sollte. Zwar wurden die dortigen Arbeiter mit einer monatlichen Ration BACARDÍ Rum entlohnt, doch erst der Zusatz von Süße und Säure schaffte mit dem Original Daiquirí das perfekte Erfrischungsgetränk für die erschöpften Männer. (Rezept)

Aus einer kleinen leidenschaftlichen Familienproduktion wurde mit den Jahren der beliebteste Rum der Welt. Weder Erdbeben noch Brände in den Destillerien oder die Prohibition konnten BACARDÍ in die Knie zwingen. Alle Rezepte und mehr Informationen zur bewegten Geschichte der Familie Bacardí finden Sie unter www.bacardi.de.

Wir verlosen exklusiv eine gefüllte BACARDÍ Minibar im Retro-Look – Teilnahme per E-Mail mit Betreff »BACARDÍ« bis zum 1. September an: gewinnen@spex.de. Bitte Name und Anschrift mit angeben! Es entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

1 KOMMENTAR

  1. Als Kuba 1962 Bacardí und andere einheimische und ausländische

    Unternehmen nationalisierte, verließen fast alle Mitglieder des Bacardí-

    Clans die Insel für immer. In den USA begannen sie unverzüglich, antikubanische,

    terroristische Organisationen zu bilden. Diese Organisationen

    erhielten Anleitung von der CIA und wurden von Bacardí finanziert.

    Nach heutiger Erkenntnis betrieben sie diese Machenschaften bis in die

    siebziger Jahre. Eine dieser Organisationen, die Kubanische Vertretung

    im Exil (RECE), war direkt von Bacardí gegründet und finanziert worden.

    Von Beginn an waren bekannte Terroristen aktive Mitglieder der

    RECE. Zum Beispiel Orlando Bosch, der heute frei in Miami lebt, obwohl

    ihn sogar das FBI als einen der gefährlichsten Kriminellen der westlichen

    Hemisphäre eingestuft hatte. Orlando Bosch und Posada Carriles

    gelten als die Urheber des Bombenattentates auf ein kubanisches Verkehrsflugzeug

    im Jahre 1976, bei dem 73 Passagiere getötet wurden.

    Bosch und Posada wurden deswegen in Venezuela verurteilt, von wo sie

    1985 (Posada) und 1988 (Bosch) fliehen konnten.

    Posada Carriles plante auch Bombenattentate gegen Tourismuseinrichtungten

    in Kuba, bei denen 1997 ein italienischer Geschäftsmann

    getötet wurde. 2005 konnte er trotz erdrückender Beweise ungehindert

    in die USA einreisen und wurde erst nach einem öffentlichen Auftritt

    wegen der „Verletzung von Einreisebestimmungen“ festgenommen.

    Einem Auslieferungsantrag Venezuelas kamen die USA wegen „unzureichender

    Beweise“ nicht nach. Die Teilnehmer des 15. Iberoamerikanischen

    Gipfeltreffens 2005 verlangten in einer Resolution von den Vereinigten

    Staaten, dass sich Posada Carriles für seine Taten vor Gericht

    verantworten soll. ImApril 2007 wurde er aber durch ein US-amerikanisches

    Gericht freigelassen.

    Einer der wichtigsten Führer der RECE sollte später Jorge Mas Canosa

    werden. Bacardí und die CIA hatten die Absicht,mit Hilfe der RECE

    einen zweiten Invasionsversuch auf Kuba zu organisieren.

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