B.B. King ist tot

Der legendäre Blues-Songwriter, -Sänger und -Gitarrist B.B. King ist im Alter von 89 Jahren gestorben.

Wie der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf B.B. Kings Tochter meldet, ist der Bluesmusiker aus Mississippi am gestrigen Mittwoch in Las Vegas gestorben. King befand sich dort in Hospizpflege. Er war seit längerer Zeit schwer krank.

B.B. King wurde am 16. September 1925 als Riley B. King auf einer Plantage nahe Itta Bena im US-Bundesstaat Mississippi geboren. Dort schlug er sich nach dem frühen Tod seiner Mutter zunächst auch als Plantagenarbeiter durch. Seine musikalische Karriere begann in den Fünfzigerjahren: King entwickelte einen komplexen, singenden Gitarrenstil, für den vor allem der Vibrato-Einsatz der linken Hand charakteristisch war.

Später bauten allgemein anerkannte Gitarrengrößen wie Jimi Hendrix und Eric Clapton ihre Karrieren auf Kings Errungenschaften auf. In den Sechziger- und Siebzigerjahren feierte man ihn als Wegbereiter des jungen Rock’n’Roll. Sein Einfluss beschränkt sich jedoch nicht allein auf diesen. Auch in der von Jazz und Beat-Poesie geprägten Musik des frühen Tom Waits ist King allgegenwärtig. Heute kann man ihn aus den Songs junger, Blues-informierter Musiker wie Willis Earl Beal heraushören.

Anfang Mai hatte King, der seit längerer Zeit unter Diabetes und Bluthochdruck litt, auf seiner Webseite bekannt gegeben, dass er sich in seiner Wahlheimat Las Vegas in häuslicher Hospizpflege befinde. Nun ist er im Alter von 89 Jahren gestorben.

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