Spex #339: Beastie Boys

Spex #339, die Juli / August-Ausgabe 2012 inklusive der Spex-CD #103 mit 15 Titeln ist ab Freitag, dem 15. Juni 2012, im Zeitschriftenhandel erhältlich. Das einleitende Editorial findet sich online auch hier, die aktuellen Aboprämieren hier. Weitere Informationen, Ergänzungen sowie ausgewählte Texte folgen in Kürze auf spex.de

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spex-339
Foto — Terry Richardson

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TITEL: Beastie Boys
Pass The Mic

Mit dem Tod von Adam »MCA« Yauch geht eine der interessantesten Pop-Geschichten aller Zeiten zu Ende. Auch wenn es noch nicht offiziell bestätigt wurde: Dass Michael »Mike D« Diamond und Adam »Ad-Rock« Horovitz ohne Yauch unter dem Namen Beastie Boys weitermachen, ist im Prinzip undenkbar. Spex hat die Band über die Jahre konstant begleitet, nun ist es an der Zeit für eine umfassende Würdigung ihres Erbes.

Die Hüter des coolen Wissens
Text — Oliver von Felbert

»Jüdisch sein bedeutet, alles zu sein«
Text und Interview — Klaus Walter

Klaus Walter und der amerikanische Publizist Steven Lee Beeber, der mit Die Heebie-Jeebies im CBGBs bereits die jüdischen Wurzeln des Punk beleuchtet hatte, sprechen über die Verwurzelung der Beastie Boys in der Tradition des jüdischen Humors, historische Allianzen zwischen Juden und Afroamerikanern sowie das Engagement der späten Beastie Boys für Tibet.

Ich möchte Teil einer Judenbewegung sein. Ist die Popkultur jüdisch?
Eine Erörterung in fünf Thesen

Text — Caspar Battegay

Ein Prosagedicht von Günter Grass reichte, und die deutsche Kulturlandschaft war in ihrer Haltung zu Israel und Judentum wochenlang paralysiert von alten Reflexen und Ressentiments. Ist das die ewige Normalität hierzulande? »Juden in ihrer ganzen lebendigen und menschlichen Widersprüchlichkeit scheinen viele Deutsche bis heute an das Faktum des Massenmordes zu erinnern – und stellen deshalb eine genuine Störung der eigenen Identität dar, die es zu vermeiden gilt«, konstatiert der Autor Caspar Battegay im Post-Grass-Debatte-Deutschland. Für die jüdische Popkultur von Mad Men über South Park bis zum kanadischen Rapper Drake lautet des Fazit seiner fünf Thesen hingegen: Jude sein ist hip.

Keiner will was gesagt haben. Antisemitismus im deutschen Rap
Text — Marcus Staiger

Antisemitismus und Rap? Gibt’s doch nicht! Ist HipHop nicht diese Musik, die gern für Sozialarbeit benutzt wird, diese Jugendkultur, in der es keine Rassenschranken gibt und nur zählt, ob du fresh und tight bist? Leider nein, zumindest nicht nur. Denn HipHop scheint auch nicht klüger zu sein als der Rest der Gesellschaft. Eine Bestandsaufnahme.

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MUSIK

SCISSOR SISTERS. Das Madonna-Prinzip
Text — Anne Waak
Fotos — Eva Tuerbl

Es zuckt, es blitzt, es wummert: Mit ihrem vierten Album, Magic Hour, verlassen die Scissor Sisters die dunkellackierte Camp-Nische des Vorgängers und begeben sich mit hedonistisch-glamourösem Krachen zurück auf den Dancefloor. Ein prominentes Unterstützerteam aus Pharrell Williams, Azealia Banks, Calvin Harris, Alex Ridha und Diplo legt zudem den Verdacht nahe, dass es hier nach dem Vorbild der Queen of Pop nicht zuletzt darum ging, dem kommerziellen Abstieg ein opportunistisch-eklektisches Hitalbum folgen zu lassen, auf dem von Ibiza-Ballerei bis Klavierballade für jeden etwas dabei ist. Ironie sucht man in den neuen Songs der Scissor Sisters jedenfalls vergeblich, wie Anne Waak bei einem Treffen in London herausfand: Die Musiker inszenieren das große Disco-Inferno mit heiligem Ernst.

LAUREL HALO. Ein Gefühl von Sternenstaub
Interview — Tim Caspar Boehme
Fotos — Leonard Greco

Laurel Halo macht Synthesizerpop der ungreifbaren Art. Statt sich in den Zeitschleifen der Musikgeschichte zu verheddern, schichtet der bekennende Techno- und Science-Fiction-Fan auf dem Albumdebüt Quarantine geisterhaft entrückte Klangebenen aufeinander, die entschlossen in die Zukunft weisen.

JOHN LYDON. Worte sind meine Waffe
Text und Interview — Ted Gaier

In gewisser Weise sind die Lebenswege von John Lydon und Ted Gaier durchaus ähnlich verlaufen. Doch während Gaier unkorrumpierbar erscheint und stets an seinen Idealen festhielt, machte der Mann, der Johnny Rotten war, in den vergangenen Jahren durch teils bizarre Aktionen von sich reden. Parallelen gibt es dennoch zuhauf: als Lydon von London aus mit radikalem Gestus den Popbetrieb aufschreckte, entdeckte der junge Dorfpunk Ted Gaier in der schwäbischen Provinz zuerst die Sex Pistols und schließlich PiL – um solchermaßen beeinflusst später seine eigene, auf ganz andere Weise ebenso radikale Band zu gründen: die Goldenen Zitronen. Spex arrangierte nun das erste Aufeinandertreffen der ungleichen Punk-Ikonen.

MAXÏMO PARK. Der Soul des Nordens
Text — Torsten Groß
Fotos — Rosa Rendl

Seien wir ehrlich: Kein Mensch will heute noch ein Album von Maxïmo Park hören. Dabei haben sie gerade ein neues aufgenommen, ein sehr gutes sogar, es heißt The National Health. Weil aber im Pop nichts so alt ist wie der Hype von gestern und kaum eine Bewegung der vergangenen Jahre so schnell verglühte wie die sogenannte Indie-Rock-Klasse von 2005, wird das womöglich nicht viele interessieren. Oder doch? Im Rahmen einer viertägigen Club-Tournee durch die britische Provinz fanden wir so einige Gründe, warum es sich auch 2012 noch lohnt, Maxïmo Park ein Ohr zu leihen.

Vorspiel für HILARY HAHN & HAUSCKA
»Man kann die Lücken in der Imagination füllen, ohne Noten«

Interview und Musikauswahl — Jenni Zylka
Fotos — Martin Bilinovac

Hilary Hahn war bisher meist auf Noten-Autopilot unterwegs. Man kennt die US-Amerikanerin als virtuose Interpretin, die mit ihrer Geige vor großem Orchester steht. Für ein Projekt mit Volker Bertelmann alias Hauschka wurde nun eine GEMA-Anmeldung fällig, denn mit dem Wiedererwecker des präparierten Klaviers begab sie sich in einem Studio in Island auf unsicheres Gelände: alle Stücke des gemeinsamen Albums Silfra sind aus Improvisationen entstanden, Hahn spielte zum ersten Mal überhaupt frei. Zu hören sind ihre zarten, dann wieder energisch zupackenden Geigenklänge und das Rasseln, Klopfen und Perlen von Hauschkas Klavier in einem konzentrierten, intimen Dialog. Beim Spex-Vorspiel sprachen Hahn & Hauschka über eine Jugend ohne Pop, über das Gerumpel tiefer Pianofrequenzen und darüber, dass Musik sich auflöst, wenn man bloß versucht, sich selbst zu wiederholen.

MOSES SCHNEIDER & TONY VISCONTI. Analog ist besser
Protokoll — Patrice Vetter
Fotos — Katja Ruge, Isabel Asha Penzlien & Eduard Meyer

Das einzige, was Moses Schneider und Tony Visconti auf den ersten Blick miteinander verbindet, ist ihr Beruf: Schneider ist einer der interessantesten und wichtigsten Produzenten der Republik, mit so unterschiedlichen Bands wie Ja, Panik, Fehlfarben und den Beatsteaks nahm er prägende Alben auf. Sein Markenzeichen: Live-Recording im Studio ohne Energie- und Intensitätsverluste. Und Tony Visconti ist natürlich der legendäre Bassist und Tüftler, der mit T. Rex und Bowie den Sound des Glam-Rock definierte und mit Letzterem dessen sogenannte Berlin-Trilogie produzierte. Auch Moses Schneider hat inzwischen eine Berlin-Trilogie aufgenommen, mit einer anderen Band – Tocotronic –, in einem anderen Jahrzehnt. Nicht die einzige Parallele: Sein Handwerk lernte Schneider einst ausgerechnet in jenen Hansa Studios, in denen Visconti und Bowie Heroes einspielten. Damals haben sich die beiden Produzenten um einige Jahre verpasst, jetzt lernen sie einander kennen: Beim Spex-Gespräch in Hamburg.

FRIENDS. Empathie und Menschenliebe über dunklen Abgründen
Text — Matea Prgomet
Fotos — Rosa Rendl

Bereits seit Monaten schwirrt die Musik der New Yorker Band Friends durch Blogs und Foren, nun ist endlich ihr erstes Album erschienen. Auf Manifest! vereinen Friends auf ebenso kluge wie geschichtskundige Weise die üblichen Brooklyner Hipster-Codes mit abgründigen Zwischentönen und strahlendem Pop. Fixstern der Gruppe ist die Sängerin Samantha Urbani, ein explosiv-extrovertierter Wirbelsturm. Hinter der positiven Ausstrahlung und der gewaltigen Lebensenergie der Urbani verbirgt sich wie so oft ein dunkler Abgrund, wie sie im Spex-Gespräch erstmals erzählt.

TOTALLY ENORMOUS EXTINCT DINOSAURS. Böse Miene zum guten Spiel
Text  — Thomas Vorreyer
Foto — Kim Jakobsen

LADYHAWKE. Schreiben gegen das Gefängnis im Kopf
Text — Tim Caspar Boehme
Fotos — Erik Weiß

LIARS. Zweifelnde Ex-Parasiten
Text — Thomas Vorreyer
Foto — David Black

Glosse: MEDIENWELTEN. Das ist doch verboten!
Text — Johnny Haeusler
Illustration — David Mörtel

Alle drehen am Urheber-Rad, seit sich Sven Regener von vermeintlichen »Künstler-scheiße-Findern« ins Gesicht gepisst fühlte und neue YouTube-Rekorde mit der Ankündigung versprach, dass uns Kim Schmitz demnächst Lieder vorsingen würde. Vernunft und Ausgewogenheit drohen in der Debatte ebenso verloren zu gehen wie die ursprünglichen Punk-Ideale einiger Protagonisten. Eine Bestandsaufnahme.

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LITERATUR

GIORGIO AGAMBEN. Die Kirche des 21. Jahrhunderts
Text — Cord Riechelmann
Foto — Isolde Ohlbaum

Zum 70. Geburtstag von Giorgio Agamben vor einigen Wochen reflektiert der Agamben-Experte Cord Riechelmann das Werk des italienischen Philosophen, der heute einer der meistübersetzten und populärsten Vertreter seiner Zunft ist. Vor allem kapriziert sich der Autor dabei auf die weniger bekannten »Randgebiete« des Agambenschen Schaffens, dessen Hauptstrang Homo sacer bereits umfangreich erschlossen und gedeutet ist. Nicht zuletzt unternimmt der Text den Versuch einer Ehrenrettung des beim Volk beliebten, von wissenschaftlichen Eliten und Feuilletons jedoch meist verschmähten Theoretikers, der sich immer wieder dem Vorwurf der Scharlatanerie ausgesetzt sieht – ein Schicksal, das er mit Slavoj Žižek und Alain Badiou teilt. Dabei ist es ja so: Wenn Politik, Kirche und Gesellschaft versagen, können die Antworten auf die Fragen der Menschen nur noch aus der Philosophie kommen. Nicht verstanden zu werden, ist in solchen Zeiten ein Luxus, den sich die aufgeklärte Wissenschaft nicht mehr leisten kann. Insofern erkennt Riechelmann in Agamben den profunden Gesellschafts- und Kapitalismuskritiker, der er ist. Die große Bildhaftigkeit, der sich das Verständnis der Thesen Agambens vor allem verdankt, führt der Autor auf die Kindheit des Philosophen als Sohn eines Kinobesitzers zurück.

JACK KEROUAC & ALLEN GINSBERG
Die Suche nach Engeln, Dämonen und Göttern – die Beats im Spiegel ihrer Korrespondenz
Text — Christoph Braun

Zum ersten Mal wird der Briefwechsel zwischen zwei Autoren veröffentlicht, die in späteren Jahren in besonderem Maße für eine neue Mündlichkeit in der Literatur standen. Ruhm tötet alles belegt, dass Jack Kerouac und Allen Ginsberg sich auch im Alltag als fantasmagorische Gestalten entwarfen. Was vor dem Zweiten Weltkrieg noch das Terrain großbürgerlicher, vornehmlich europäischer Intellektueller gewesen war, wird von den beat poets popularisiert: das Abfeiern des Affektes, Nachspüren des Unbewussten, Fahren und Gefahrenwerden. Sowohl Kerouac als auch Ginsberg inszenieren sich als Engel, Dämonen und Götter. Nicht nur die Körper, auch die Reisewege verflüchtigen sich. Was für Kerouac die road und Ginsberg die street ist, verliert im Werk der Autoren jegliche Materialität. Zwei sehr unterschiedliche, fiktionale Existenzversuche tauschen sich in diesen Briefen aus – sie sind einander in höchstem Maße zugeneigt.

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KUNST

JENNY HOLZER & ANDY BOOT. United States of Censorship
Text — Jakob Neulinger
Bilder — Wolfgang Tillmans, Martin Bilinovac

Es gibt einen produktiven Umweg von der Sprache hin zur Malerei: die Zensur. Diverse Verschleierungstaktiken, die Worte in ihrer Macht beschneiden und unschädlich machen sollen, markieren den gemeinsamen Ausgangspunkt in der malerischen Praxis von Jenny Holzer und Andy Boot. Die 1950 in den USA geborene Holzer bezieht das Material für ihre Bilderserien in jüngerer Zeit vor allem aus zu einem Großteil geschwärzten Dokumenten der amerikanischen Regierung. Boot, 1987 in Australien geboren, findet seine Vorlagen unter anderem im gefilterten Datenmüll des Internets. Während die staatlichen Dokumente in Holzers Malerei ihren Layout-Charakter nie ganz verlieren, ergeben sich aus Boots Datensätzen lose zueinander in Beziehung stehende Bildteilchen. Die No-Sense-Filter haben in beiden Fällen markante Spuren hinterlassen, deren Weg die KünstlerInnen zwar nicht zurück zur Quelle, dafür aber zu neuen Ufern der Malerei führt. Holzers Übersetzung scheint dabei geprägt von einem feinfühligen Umgang mit malerischen Traditionen, Andy Boot hingegen hat diese Konventionen fallengelassen – und zwar im wörtlichen Sinne. Jakob Neulinger stellt die beiden Positionen einander gegenüber.

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FILM

Das große Gesumse
Die Kreation eines Buzz im modernen Kino am Beispiel von Ridley Scotts PROMETHEUS
Text — Barbara Schweizerhof
Zeichnungen — H. R. Giger

Schon immer hat das Kino Illusionen verkauft, im Vorfeld großer Filmstarts die Erwartungen angeheizt und ausgiebig Werbung betrieben. Die multimedialen Kampagnen, mit denen die großen Blockbuster dieses Jahres angekündigt werden, erreichen jedoch neue Dimensionen: Über mehrere Monate werden die Starttermine von The Amazing Spider-Man, The Dark Knight Rises und vor allem Prometheus mit atemberaubenden Stills, Teasern, Trailern, Podcasts und erregten Netzdebatten vorbereitet – und somit entschieden überhöht. Ein Effekt: Das eigentliche Ereignis rückt zunehmend in den Hintergrund, weil jeder denkt, schon alles zu kennen. So wird der Buzz wichtiger als der Film selbst.

BILDER, die die WELT bewegten. Le Cercle Rouge
Text — Robert Defcon
Bilder — Studiocanal / Arthaus

Von vielen Lesern schmerzlich vermisst wurde die Rubrik Bilder, die die Welt bewegten. Nun wird endlich wieder anhand von Screenshots eine Filmszene und der dazugehörige Film erläutert. Die Szene dient hierbei als Schlüssel zur Analyse. In dieser Folge: Le Cercle Rouge, Jean-Pierre Melvilles Meisterwerk von 1970 – weit mehr als ein Kriminalepos.

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MODE

LUCY McKENZIE & BECA LIPSCOMBE
»Ich wollte wissen, ob ich damit durchkommen würde«

Interview — Anne Waak
Fotos — Mareike Foecking, Rob Smith
Zeichnungen — Lucy McKenzie

Die schottische Malerin Lucy McKenzie ist bekannt dafür, sich wenig um die Grenzen und Gesetze des Kunstbetriebs zu kümmern. 2007 unterbrach sie ihre steile Karriere und ging zurück in die Lehre, um das jahrhundertealte Handwerk der Dekorationsmalerei zu erlernen. Unter dem Namen Atelier E.B. brachte sie zusammen mit der Designerin Beca Lipscombe Ende letzten Jahres eine Modekollektion heraus, »für die arbeitende Frau, insbesondere Künstlerinnen und solche in kreativen Handwerken«, wie es im Lookbook heißt. Dafür hatten sich die beiden mit schottischen Traditionsmanufakturen wie Mackintosh, Caerlee Mills oder Hawick Cashmere zusammengetan. Gezeigt wurden die Wollpullover, Arbeitskittel und Halstücher aus der Kollektion mit dem Namen The Inventors of Tradition in Galerien in Berlin, London, Glasgow, Edinburgh und New York. Das Spex-Interview fand in Düsseldorf statt, wo die eigentlich in Brüssel lebende McKenzie eine Professur für Malerei an der Kunstakademie innehat. Lipscombe, die an der Glasgow School of Art am Institut für Mode- und Textildesign arbeitet, ist per Skype zugeschaltet. Das Netbook ist mit kleinen Pferdeaufklebern gepflastert. Beide Frauen sprechen ein breites, in den Vokalen gedehntes Schottisch, das den Nachnamen des Schauspielers Daniel Day-Lewis wie »Deleuze« klingen lässt. McKenzie trägt ein dunkelblaues Kaschmir-Ensemble aus Rollkragenpullover und Jogginghose aus der eigenen Kollektion.

Mode-STRECKE
Produktion & Styling — Alexandra Dietl www.alexandradietl.de
Fotografie — Stefan Milev www.stefanmilev.com
Hair & Make-up — Susan Voss-Redfern (by bumble&bumble) www.fame-agency.com
Models — Alexander (www.m4models.de), Matei (www.tune-models.com), Kate (www.tune-models.com)

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KRITIKEN

Album der Ausgabe: LAUREL HALO Quarantine

Alt-J (∆), Barbara Morgenstern, B.D.I., Beach House, Beak>, Bessere Zeiten, Bobby Womack, Bogusław Schaeffer, Ćelo & Abdï, Chief Keef, Cristian Vogel, Cro, Dent May, Dirty Projectors, Don Preston, Ed Schrader’s Music Beat, Elliphant, Fela Kuti, GaggleGeoff Barrow / Ben Salisbury, Glen Hansard, Gossip, Iron Curtis, K-Holes, Krzysztof Penderecki / Jonny Greenwood, Laurel Halo, Losoul, Nicki Minaj, Patti Smith, Peaking Lights, Phantom Ghost, Purity Ring, Smallpeople, SpaceGhostPurrp, Stereo Total, Terre Thaemlitz, The Citizen’s Band, The Hundred In The Hands, This Ain’t Chicago u.a.

WERKE —  Willkürlich und anlassfrei zusammengestellt von DIEDRICH DIEDERICHSEN, 
DIRECT CUTS —  Clubmusik mit HOLGER KLEIN
GEGENWARTSKUNDE — Popwelt mit KLAUS WALTER
ODY SHAPE —  Selten gehörte Musik mit JOACHIM ODY
PUNCH ZEILEN — Rap mit MARCUS STAIGER

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PERSPEKTIVE

SADIK AL-AZM. »Die Politik ist zu den Menschen zurückgekehrt«
Text und Interview — Christian H. Meier
Fotos — Stefanie Herrmann

Der syrische Philosoph Sadik al-Azm über die Errungenschaften des arabischen Frühlings, die Zukunft der Islamisten und Saddam Husseins Angst vor Schreibmaschinen.

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SPEX PRÄSENTIERT…

Kimya Dawson, Klaus Beyer, Julia Holter, David Lynch: The Art of the RealA L’ARME! Festival – Improvised Music & Contemporary Jazz, Ariel Pink’s Haunted Graffiti, Damien Jurado, Reeperbahn Festival
… in: Berlin, Dresden, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Rees-Haldern.

SPEX PRÄSENTIERTE...

Vertreibung ins Paradies Donaufestival 2012

28. 04. bis 05. 05. — Krems, Österreich
Text — Matea Prgomet
Foto — Elsa Okazaki

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SPEX-CD #103
Zusammenstellung  —  Martin Hossbach
Bild — Jenny Holzer, Top Secret 32, U.S. government document,
2010, Oil on linen
(c) Jenny Holzer / Artists Rights Society (ARS), NY, 2012
Courtesy Sprüth Magers Berlin London
(Cover in hoher Auflösung)

spex-339-cd-103

1 . F R I E N D S

I'm His Girl

6 . B A R B A R A
M O R G E N S T E R N
Springtime

11. G L E N
H A N S A R D
Philander

2 . G A G G L E

Army of Birds

7 . D I R T Y
P R O J E C T O R S
Gun Has No Trigger

12 . P H A N T O M
G H O S T
Dreams of Plush

3 . K – H O L E S

Frozen Stuff

8 . D E N T  M A Y

Tell Her

13 . P E A K I N G
L I G H T S
LOHI

4 . L I A R S

No.1 Against the
Rush (Radio Edit)

9 . B E S S E R E
Z E I T E N
Geschmack hat keine
Jugend

14 . L A U R E
H A L O
Airsick

5 . T H E  H U N D R E D
I N  T H E  H A N D S
Keep It Low (Edit)

10 . H I L A R Y  H A H N &
H A U S C H K A
Krakow

15 . C H R I S T I A N
V O G E L
Enter the Tub


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NICHT KOMPLETT OHNE…

Editorial
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