Spex #327: Die Berliner Spassdiktatur – Bonaparte

Spex #327 (Titel Pop-Up), die Juli-August-Ausgabe 2010 mit 164 Seiten sowie der Spex-CD #91 mit 15 Titeln ist ab Freitag, den 19. Juni 2010 am Kiosk erhältlich. Weitere Informationen, Ergänzungen sowie ausgewählte Texte aus der neuen Ausgabe folgen in Kürze auf spex.de.

MUSIK:

THE DRUMS Und es gibt noch eine dunkle Seite
Text: Aram Lintzel | Foto: Norman Konrad

VILLAGERS Das Hemd, vom Leib gerissen
Text: Ralf Krämer | Foto: Yves Borgwardt

MEN Sex mit erhobener Faust
Text: Oskar Piegsa | Foto: Frank Johannes

DARWIN DEEZ Mit tausend an die Wand
Text: Oskar Piegsa | Fotos: Yves Borgwardt
Auch wenn seine tanzbaren Popsongs es kaum erahnen lassen: Darwin Deez ist der vorerst letzte Antifolker. Der 26-jährige Schlacks aus Myrtle Beach entwickelte sein Gespür für Songwriting bei den Amateurabenden des New Yorker Sidewalk Café, die auch Regina Spektor und die Moldy Peaches hervorbrachten.

VON SPAR Erinnerungen an Unerlebtes
Text: Thomas Hübener | Foto: Markus Feger
Das Kölner Quartett Von Spar exhumiert auf seinem dritten Album das hässliche Entlein Prog-Rock und entführt es in die Space-Disco, wo schon die Pet Shop Boys tanzten. Und siehe da: Im Scheinwerferlicht wandelt sich das Entlein zum glamourösen Schwan. Heraus kommt dabei auch ein neues Genre: Kraut-Pop.

EGOTRONIC / FRITTENBUDE Lob auf die Party, Hass auf die Leitkultur
Text: Ulrich Gutmair | Fotos: Markus Altmann
In den linken Jugendzentren der Bundesrepublik Deutschland hat eine Revolution stattgefunden: Statt Hardcore hört man dort jetzt Technopunk, am liebsten vom Hamburger Label Audiolith. Dessen Bands – Egotronic aus Berlin und Frittenbude aus München – kombinieren hedonistischen Partysound, der dem Atzen-Gebollere von Frauenarzt und Manny Marc prinzipiell nicht unähnlich ist, mit politischem Überbau und Provinz-Aktivismus. Denn auch die am braunen Rand von Nazis bedrängte Jugend will nur eins, und das immer wieder: Bass, Bass, Bass.

ARIEL PINK’S HAUNTED GRAFFITI Bis der Sound korrodiert
Text: Silke Janovsky | Foto: Sabina McGrew
Resterampe einmal anders: Der Kalifornier Ariel Pink lässt die Low-Fidelity hinter sich und bedient sich stattdessen aus dem Zeichen- und Soundreservoir fetter Achtziger-Gassenhauer.

SPEX-GESPRÄCH: SCISSOR SISTERS »Weil es um die Finsternis der Achtziger geht …«
Interview: Sebastian Hammelehle
Es hieß, sie seien ausgebrannt und hätten die Arbeit an ihrem neuen Album abgebrochen, Jake Shears sei nach Berlin geflüchtet. Man machte sich Sorgen um die Scissor Sisters. Doch im Mai tauchte auf dem »Shrek 4«-Soundtrack ein neues Stück der Band auf. Prompt folgt »Night Work«: Produziert von Stuart Price, klingt das dritte Werk der New Yorker – obwohl Zitate von Frankie Goes To Hollywood bis ZZ Top überdeutlich herauszuhören sind – souverän, es bleibt im Vergleich zum Vorgänger »Ta-Dah!« auch angenehm frei von Honkytonk Momenten. Im Spex-Gespräch mit Sebastian Hammelehle plaudern Jake Shears, 31, und Scott »Babydaddy« Hoffman, 33, über das Berghain, Robert Mapplethorpe und ihr Verständnis von wahrem Christentum.

VORSPIEL FÜR LAURIE ANDERSON »… Wir sägten drauflos, derb und quietschig.«
Interview: Jan Kedves | Musikauswahl: Max Dax und Jan Kedves | Fotos: Ilan Hamra | Haare und Make-Up: Mariana Martins
Fast zehn Jahre hat Laurie Anderson kein neues Studioalbum veröffentlicht, ihr bis heute einziger Chart-Hit »O Superman« stammt gar aus dem Jahr 1981. Und doch hat sich die aus Glen Ellyn in Illinois stammende Multimediakünstlerin, E-Violinistin und Lyrikerin all die Jahre im Gespräch gehalten – nicht zuletzt dank ihrer Kooperationen mit William S. Burroughs, John Cage, Ryuichi Sakamoto oder Lou Reed, mit dem sie seit 2008 auch verheiratet ist. Auf ihrem neuen Album »Homeland« setzt sich Anderson, die seit den späten Sechzigern in New York lebt, unter anderem mit der Rolle Amerikas in der Welt, mit Zynismus und der Erosion persönlicher Freiheit auseinander. Das Vorspiel für die 63-Jährige findet Mitte Mai in Hamburg statt, einem Ort, den sie sehr passend findet – denn wie Anderson verrät, liest sie gerade Jules Vernes »Die Reise zum Mittelpunkt der Erde«. Und die begann bei Verne in der Hansestadt.

DIE GROSSEN GESCHICHTEN:

BONAPARTE Dialektik der Pferdestärke / Der aufgeklärte Monarch
Text und Interview: Jens Balzer | Fotos: Yves Borgwardt | Assistenz: Phillip Koll | Haare und Make-Up: Franziska Gottschlich | Art Direction: Mario Koell
Der in Musik und Kunst international zu beobachtende Trend zur Kollektivgründung hat natürlich auch vor Berlin nicht halt gemacht, möglicherweise hat er in der Stadt sogar sein Zentrum. Immerhin zelebrieren hier, genauer: in den von Abriss und Gentrifizierung bedrohten Bretterbuden des Friedrichshainer After-Afterhour-Lokals Bar 25, die bis zu zwanzig Musiker, Tänzer und Allgemeinfreaks von Bonaparte seit 2006 gemeinsam die vollständige Dekonditionierung von bürgerlichen Idealbiografievorstellungen. Und doch sollte man sich von Zirkusgarderobe, Piratengestus und Pferderomantik nicht an der Nase herumführen lassen: Der Pop von Bonaparte, der soeben unter dem Titel »My Horse Likes You« auch in Form eines zweiten Albums erschienen ist, hat mit Basisdemokratie und Plenardiskussion nichts zu tun. Eher schon mit der verantwortungsbewussten Diktatur eines jungen Mannes: Tobias Jundt. Vive Bonaparte!

DIGITALE EVOLUTION Simon Frith / Stefan Schulz / Mark Ernestus
Interviews: Wibke Wetzker / Max Dax | Fotos: Norman Konrad
Was passiert mit den Subkulturen im digitalen Zeitalter? Lösen sie sich von ihren angestammten Plätzen und bilden sich in sozialen Netzwerken neu? Oder ist Subkultur im Internet, wo sich Arbeits- und Privatleben untrennbar vermischen, gar nicht möglich? Letztere Frage stellt in dieser siebten Folge der Reihe »Digitale Evolution« der britische Kulturtheoretiker Simon Frith. Stefan Schulz, Executive Vice President Central and Eastern Europe bei Vivendi, spricht über die Bestrebungen seines Unternehmens, Datentausch mit der in Frankreich seit zwei Jahren erfolgreichen Plattform »zaOza« zu legalisieren und zu monetarisieren. Ebenfalls zu Wort kommt Mark Ernestus, der bis heute kamerascheue Gründer des Berliner Techno-Schallplattenladens Hardwax.

DER BALL SOLL ES RICHTEN Klaus Theweleit berichtet aus Südafrika
Text: Klaus Theweleit | Fotos: Thomas Hoeffgen
Alle Augen auf Afrika: Die Fußballweltmeisterschaft 2010 in der Republik Südafrika erfüllt einen ganzen Erdteil mit Hoffnung, und der Rest der Welt lässt sich gerne anstecken von der ›authentischen‹ Euphorie in den frisch gebauten Stadien. Selten lagen Sport und Politik so nah beieinander, denn es gilt nicht weniger, als das Bild vom ohnmächtigen Entwicklungshilfekontinent zurechtzurücken. Kulturtheoretiker Klaus Theweleit reiste auf Einladung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes mit seiner Frau nach Südafrika. Sein ganz persönlicher Bericht führt uns in ein Land, das 16 Jahre nach Ende der Apartheid die Prinzipien der Ausgrenzung noch nicht überwunden hat, sich aber in ungebremster Aufbruchsstimmung befindet.

MODE:

MODESTRECKE Lockerungsübungen
Fotografie: Joachim Baldauf www.shotview.com | Fotograf Assisstenz: Maxi Hirthe www.maxihirthe.de | Styling: Nada Lottermann www.ninaklein.com | Styling Assistenz: Stephanie Wagner www.ninaklein.com | Haare und Make-Up: Andreas Bernhardt www.basics-berlin.de | Haare und Make-Up Assistenz: Philipp Verheyen | Produktion und Art Direction: Jozo Juric www.jozopr.com | Ressortleitung Mode: Jörg Sauer

MODE-INTERVIEW: LOÏC PRIGENT »… wenn die heroische Figur des Designers im Mittelpunkt steht.«
Interview: Jan Kedves | Portrait Loïc Prigent: Joe Lai
Loïc Prigent darf das, was sonst niemand darf: Modedesigner auf Schritt und Tritt mit der Kamera verfolgen und so den Entstehungsprozess ihrer Kollektionen dokumentieren – von der Zeichnung bis zur Schau. Mit seinen für Arte gedrehten Filmen »Signé Chanel« (2005) und »Marc Jacobs & Louis Vuitton« (2007) hat sich der 36-jährige Franzose einen so exzellenten Ruf erarbeitet, dass die Modehäuser ihm blind vertrauen. Im Januar zeigte Arte seinen Vierteiler »The Day Before«, der die letzten Stunden vor den Schauen von u.a. Fendi und Sonia Rykiel dokumentiert. Die Serie geht im Herbst mit Jeremy Scott, Nina Ricci und Diane von Fürstenberg in die zweite Staffel.

SIEG DES WEISSEN LEDERS ÜBER DEN STAUB »Gentlemen of Bacongo«
Text: Katrin Kruse | Foto: Daniele Tamangi
Die letzten echten Dandys leben im Kongo – meint der italienische Fotograf Daniele Tamagni, der sich in seinem Fotoessay »Gentlemen of Bacongo« der Kultur der Sapeure nähert: tadellos gekleidete Män- ner, die sich von den Umständen nicht vor- schreiben lassen, für wen sie sich zu halten haben, und die Eleganz zum Kult erklären.

KUNST:

WENN DIE WELT LEISE UNTERGEHT Armin Linke
Interview: Max Dax und Anne Waak | Porträt Armin Linke: Frank Johannes | Bilder: © 2010 Armin Linke
Der italienische Fotograf Armin Linke ist ein Weltreisender auf der Suche nach den Wunden und Narben, die der Mensch seinem Heimatplaneten zufügt. In seinem neusten Bildband »Il corpo dello Stato« (dt.: »Der Körper des Staates«) zeigt er die Schauplätze römischer und katholischer Politik und blickt in die Schaltzentralen des Machtapparats. Gleichzeitig offenbaren Linkes Fotografien mit einer Faszination für das Überdimensionale aber auch eine unheimliche Schönheit. Keine Frage: Linke ist einer der wichtigsten Fotochronisten unserer Zeit.

GESCHRIEBEN MIT ROTEM LIPPENSTIFT Birgit Jürgenssen
Text: Esther Buss | Bilder: © 2010 Hatje Cantz | Art-Phalanx
Flüssigkeiten, Gaze, Seidenstrumpf: Birgit Jürgenssen (1949-2003) verwendete in ihrer Arbeit häufig Materialien, die ›weiblich‹ konnotiert sind. Dennoch lässt sich das Werk der in den siebziger und achtziger Jahren in Wien wirkenden Künstlerin nicht ohne Weiteres einer feministischen Schule zuschlagen. Zu autonom wechselte sie dafür zwischen den Disziplinen, griff Themen des Surrealismus genauso auf wie theoretische Diskurse ihrer Zeit. Jürgenssen, die so quasi ›post- feministisch‹ die Vorstellung einer stabilen weiblichen Identität überschritt, wird aktuell wieder entdeckt – unter anderem mit einer ersten, im Verlag Hatje Cantz erschienenen Monografie.

LITERATUR:

DIESE FRAU IST KEIN MANN »Adventures in Kate Bush and Theory«
Text: Deborah M. Withers | Übersetzung: Friedericke Guggolz
Der akademische Diskurs über Popkultur treibt oft seltsame Blüten, Zugänglichkeit gehört meist nicht zu seinen Stärken. Die britische Autorin Deborah M. Withers präsentiert deshalb ihre Abhandlung über Kate Bush und deren Gesamtwerk aus Sicht der Cultural und Gender Studies in Form einer Geschichte. Sie erschuf einen polymorphen Charakter, der durch ihr Buch »Adventures in Kate Bush and Theory« führt. Die »BFS« (Kurzform für ›Bushian Feminine Subject‹) eröffnet einen Blick auf die ›campe‹ Seite der ›Queen of British Pop‹. Dabei darf die BFS nicht mit der Künstlerin verwechselt werden. Die BFS ist pervers, betörend und queer. Davon erzählt auch dieser ins Deutsche übersetzte Auszug aus Withers im März erschienenem Buch, in welchem Bushs zweites Album »Lionheart« (1978) und die auf diesem zelebrierte performative Überwindung der Gendergrenzen analysiert werden.

EIN GOLDENER KÄFIG IN DER APARTHEIT »Sunny Land« und »Sun Tropes«
Text: Ingo Arend | Bilder: © 1996 Sun International, »The Lost City«
Das südafrikanische Freizeitresort Sun City wurde 1985 durch den gleichnamigen Protestsong der Initiative »Artists United Against Apartheid« zum internationalen Inbegriff der Rassentrennung. Für viele Südafrikaner jedoch symbolisierte Sun City durchaus Hoffnung: Der Vergnügungspark galt als einziger öffentlicher Ort, an dem Schwarze und Weiße scheinbar selbstverständlich nebeneinander leben konnten. Andererseits war Sun City das Feigenblatt repressiver Toleranz, welches der Welt beweisen sollte: Nicht alles ist schlimm im Staate Apartheid. Marietta Kesting und Aljoscha Weskott begegnen der Ambivalenz Sun Citys in ihrem Film »Sunny Land« sowie in einem Begleitbuch mit dem Titel »Sun Tropes«, sie durchleuchten das Phänomen jedoch nicht vollständig.

FILM:

UNTOT – VON MENSCHEN & MONSTERN
Die neuen Vampire im Pop / Getrunken wird zu Hause
Texte: Georg Seesslen / Wibke Wetzker | Stills: © 2010 Concorde / © 2010 Warner Pictures
Hysterisches Gekreische und schmachtende Blicke sind durchaus abschreckende Begleiterscheinungen des »Twilight«-Fiebers. Spex wagt dennoch in zwei Essays einen differenzierten Blick auf das Zeitgeistphänomen Vampir: Georg Seeßlen verfolgt den vorläufigen Sieg der Kleinbürgervampire über das Zombieprekariat. Wibke Wetzker erkennt in der »Twilight«-Saga, aber auch in der US-Serie »True Blood« einen Paradigmenwechsel: Die Deutungshoheit über den Vampir haben jetzt Frauen.

VOM WARENWERT DER GEFÜHLE Lukas Moodysson
Text: Ralf Krämer | Stills: Aus »Mammut«, © 2010 Memfis Film / P-A Jörgensen
Kein Geringerer als Ingmar Bergman adelte das Filmdebüt »Fucking Åmål« seines Landsmannes Lukas Moodysson 1998 als »eines jungen Meisters Meisterwerk«. Das lesbische Coming-out- Teenage-Drama zog in Schweden so viele Zuschauer an wie James Camerons »Titanic«. Seit dem hat Lukas Moodysson sechs weitere Filme gedreht, deren thematische und ästhetische Spannweite ihn zu einem der interessantesten Regisseure des europäischen Kinos machte. Seit Anfang Juni läuft nun »Mammut« in den deutschen Kinos, ein Film, der am Ende seiner Premiere im Wettbewerb der Berline 2009 vom Publikum ausgebuht wurde. Moodyssons erste große internationale Produktion ist eine Zäsur, die möglicherweise auch seinen Abschied als Regisseur bedeutet. Ralf Krämer blickt auf Moodyssons Gesamtwerk zurück.

JEAN-PIERRE MELVILLS »DER EISKALTE ENGEL« (1967) Bilder, die die Welt bewegten
Text: Robert Defcon

KOLUMNEN & RUBRIKEN:

Bildschirmleuchten (mit Ralf Krämer)
These Beats Are Legal (mit Stephan Szillus)

Direct Cuts (mit Gerd Janson)

Odyshape (mit Joachim Ody)

Don’t Cry – Work (mit Gunnar Klack)
Love Rules (mit Tex Strzoda)

Zehn besondere Songs (mit Martin Hossbach, Jan Kedves, Walter W. Wacht und Wibke Wetzker)

TONTRÄGER / POP-BRIEFING:

Platte der Ausgabe: The Dead Weathers »Sea of Cowards«

Video der Ausgabe: M.I.A.s »Born Free«
Musik zur Zeit: JD Samson /// Anne Waak /// Deborah M. Withers

Questionnaire: Tracey Thorn

The Black Keys »Brothers« /// Blitzen Trapper »Destroyer of the Void« /// Born Ruffians »Say It« /// Chloé »One in Other« /// The Divine Comedy »Bang Goes the Knighthood« /// Jacob Dylan »Women and Country« /// Karen Elson »The Ghost Who Walks« /// Roky Erickson with Okkervil River »True Love Cast Out All Evil« /// Jeremy Jay »Splash« /// Kele »The Boxer« /// Konono N°1 »Assume Crash Position« /// LCD Soundsystem »This is Happening« /// Steve Mason »Boys Outside« /// Mike Patton »Mondo Cane« /// Robyn »Body Talk Pt. 1« /// Rummelsnuff »Sender Karlshorst« /// Silver Columns »Yes and Dance« /// The Tallest Man On Earth »The Wild Hunt« /// Teenage Fanclub »Shadows« /// Wovenhand »The Threshingfloor«

LIVE:

Rihanna / Lady GaGa, O2 World, 2. Mai / 11. Mai, Berlin
»Fela!«, Eugene O’Neill Theatre, 11. April, New York
Uraufführung der Neuvertonung von Carl Theodor Dreyers »Die Passion der Jeanne d’Arc« durch Adrian Utley und Will Gregory, Colston Hall, 7. Mai, Bristol
Levi’s Colors of Noise Tour, Dice Club, 13. Mai, Berlin
30 Jahre Spex, Berghain + Panorama Bar + Lab.Oratory, 12. Mai, Berlin
Kristof Schreuf + Hans Unstern, Monarch, 15. April, Berlin

SONSTIGES:

Editorial /// Mitarbeiter der Ausgabe (Ingo Arend, Joachim Baldauf, Frank Johannes, Katrin Kruse) /// Reaktionen

VOR 28 JAHREN:

Joachim Ody befragt Laurie Anderson über ihre Zusammenarbeit mit William S. Burroughs

BEILAGE:

Spex #327 Spex-CD #91Spex-CD #91 (Cover-Pop-Up)
01. Bonaparte – My Horse Likes You (Staatsakt / RTD)
02. Egotronic vs. Saalschutz – Das Leben ist tödlich (Audiolith / Broken Silence / Finetunes)
03. Rummelsnuff – Mandy (Out Of Line / Universal)
04. Von Spar – Scotch & Chablis (Italic / Kompakt / RTD)
05. The Drums – It Will All End in Tears (Cooperative Music / Universal
06. Kele – Unholy Thoughts (Wichita / Coop / Universal)
07. Jeremy Jay – Just Dial My Number (Differ-Ant / Cargo
Records)
08. Wovenhand – A Holy Measure (Glitterhouse / Indigo)
09. Roky Erikson with Okkervil River – Goodbye Sweet Dreams (Chemikal Underground / RTD)
10. The Tallest Man On Earth – King of Spain (Dead Oceans / Cargo)
11. Born Ruffians – The Ballad of Moose Bruce (Warp / RTD)
12. Blitzen Trapper – Heaven and Earth (Sub Pop / Cargo)
13. Norman Palm – WDYD? (City Slang / Universal)
14. Tracey Thorn – You Are a Lover (Strange Feeling / PIAS / RTD)
15. The Magic Numbers – Hurt So Good (Heavenly / Cooperative Music / Universal)
(Zusammenstellung: Martin Hossbach /// Gestaltung: Spex)

Spex #327 – Die Mai/Juni-Ausgabe ab dem 19. Juni 2010 am Kiosk.

Die nächste Ausgabe – Spex #328 – erscheint am 20. August 2010.