Auf der Suche nach einer eigenen Kunstsprache: Blixa Bargeld

Wie tief muss die Auseinandersetzung mit einem Song schürfen, bis so etwas wie eine ›eigene‹ Kunstsprache zum Vorschein kommt? Warum reicht das vorhandene Vokabular an Sprache, Syntax und Stilen nicht immer aus, um im Song eine eigene Identität formulieren zu können? Was macht einen Song zu einem genuinen Ausdruck einer Persönlichkeit und somit zu etwas über die eigene Zeit hinaus Weisendem? Ist Songsprache zwangsläufig informiert von ausgiebiger Beschäftigung mit Literatur?

    Im sechsten Teil der Reihe »Auf der Suche nach einer eigenen Kunstsprache« berichtet Blixa Bargeld über die Arbeit am Wortwerk. Vermutlich kein zweiter deutscher Texter sucht so systematisch, detailbesessen und kontinuierlich nach den Grenzen einer eigenen Kunstsprache und Metrik wie der 1959 in Berlin geborene Sänger der Einstürzenden Neubauten. Mit berühmt gewordenen Wortschichtungen wie dem Titelstück des gigantischen Albums »1/2 Mensch« (1985) definierte Bargeld, der seinen Namen von dem Dadaisten Theodor Baargeld adaptierte, zuvor für undenkbar gehaltene Ausdrucksmöglichkeiten in der deutschsprachigen Rockmusik. Auch heute ist Bargelds Songlyrik geprägt von seriellen Ansätzen: Dank täglicher Notizen verfügt er über ein unerschöpfliches Archiv an Material, das immer wieder Grundlage für neue Texte oder ganze Alben darstellt. Nur wenige Tage nach Beendigung der Arbeit am neuen Album der Einstürzenden Neubauten fühlt sich Blixa Bargeld ausgelaugt und zugleich spürbar  erleichtert: Wie so oft in der Vergangenheit sei die Textarbeit ein zähes Ringen gewesen, sagt er, als habe er eine Psychoanalyse durchlaufen.

Ich habe mir keine eigene Sprache erschaffen. Ich habe mir die Sprache auch nicht untertan gemacht. Eigentlich bin ich gar kein Texter. Ich kann das nämlich nicht besonders gut. Ich weiß, wovon ich spreche: Ich habe gut 20 Jahre mit einer Band verbracht, die wirklich einen ausgezeichneten Songschreiber hat: Nick Cave. Ich bin immer wieder hautnah dabei gewesen, wenn die Texte, die ihm innewohnten, in die weltliche Existenz überglitten

    Die Art, wie bei ihm  Texte entstanden, erschien mir bisweilen erstaunlich vertraut, manchmal war es mir aber auch  ganz fremd. Ich muss da über den deutschen Sprachraum hinausgreifen: Den Fragen, den Rätsel und den Punkten, an denen man das richtige Wort finden muss, oder die drei Silben, damit eine Strophe zum Schluss rhythmisch stimmt, musste und muss sich auch Nick Cave stellen. Andererseits war seine Arbeitsweise für mich aber auch sehr fremd, als dass er tatsächlich morgens aufstehen, in sein Büro fahren und dort ein Lied schreiben kann. Das kann ich nicht.

    Ich habe gelernt, ich habe Erfahrungen gemacht, und ich habe auch bestimmte Dinge begriffen, das kann und muss ich auch gar nicht leugnen, aber von meinem Naturell her bin ich eigentlich sogar das Gegenteil von einem Texter. Wenn ich mich mit Text beschäftigen musste – das war bei den Neubauten so und auch in allen anderen Fällen –, war es stets so, dass die Textarbeit zum Schluss kam. Es war das Letzte, mit dem ich mich dann beschäftigt habe. Alles ist abgeschlossen, die Aufnahmen sind beendet, alles ist abgehakt, das Letzte was übrig bleibt, sind die Texte – das Singen ist dann noch einmal etwas anderes. Texten und zu einem Ergebnis zu kommen fällt mir schlicht und einfach entsetzlich schwer.

    Dennoch schreibe ich seit 1990 regelmäßig – mit der Hand –, während ich zuvor nur sporadisch  schrieb. Ich erinnere das Datum deshalb so genau, weil ich erst kürzlich wieder eine von mir geschriebene Postkarte von 1989 in die Hände bekommen habe. Meine Handschrift sah aus, als hätte ich mich seit Jahrzehnten nicht mehr auf diese Weise geäußert. Sie war völlig verkrakelt. Durch die seitdem begonnene permanente Ausübung handschriftlicher Tätigkeit hat sich bei mir auch wieder ein anderer Zugang gegenüber Schrift eingestellt – und demzufolge auch gegenüber Sprache. Denn Schrift und Sprache hängen ursächlich zusammen.

    Seit ich wieder konsequent regelmäßig schreibe, hat sich ganz von selbst erstens ein gewisser Textvorrat angesammelt und zweitens eine gewisse Sicherheit im Schreiben ergeben. Drittens, und der ist nie wegzukriegen, verschwand nie der Zweifel.

Vor kurzem habe ich die Textarbeit am neuen Album der Einstürzenden Neubauten beendet. Während dieser Phase des Schreibens war ich die meiste Zeit alleine im Studio – und wurde fortwährend von Zweifeln geplagt. Die sich immer wieder aufs Neue stellende Frage lautete: Ich  schreibe einen Text. Ist er auch gut? Ich singe den Text. Ist es auch gut? Wer sagt mir das? Keiner kann mir das sagen. Ich kann es nicht eindeutig feststellen, mein Engineer kann es nicht sagen. An der Frage »Ist es gut? Ist es nicht gut?« kann ich verzweifeln. Meine Frau sagt oft, es sei gut. Aber kann sie es wirklich sagen? Meine Frau ist keine deutsche Muttersprachlerin.

Dennoch hast du ganz offensichtlich in der Vergangenheit stets den Punkt des Loslassens gefunden, an dem du einen Text abgeschlossen hast. Songs sind ja erschienen.
    Einen solchen Moment gibt es natürlich bei jedem Song. Durchaus kommt es vor, dass ich dem Urteil einer Person, der ich vertraue, folge. Beim gerade abgeschlossenen Neubauten-Album ist das immer wieder mein Übersetzer gewesen. Aber eigentlich werden diese Selbstzweifel von Jahr zu Jahr schlimmer. Ich habe dir das in unseren Interviews für dein Buch »Nur was nicht ist, ist möglich« ja schon einmal erzählt: Früher habe ich improvisiert und Sprache herausgelassen, ganz automatisch ging das, es kam dem, was man ›channeling‹ nennt, sehr nahe.

    Diese Art improvisatorischen Textens am Mikrofon halte ich nach wie vor für eine großartige und wunderbare Technik, nur dass ich mit dieser Methode irgendwann an meine Grenzen gestoßen bin. Später habe ich dann angefangen, auf existierende musikalische Ideen zu schreiben – und nicht mehr zu improvisieren. Dann habe ich angefangen, zudem unabhängig zu den bereits existierenden musikalischen Ideen zu schreiben, und jetzt hat es sich zum dritten Mal gedreht. Jetzt kommt die Idee zu einem Song zuerst, daraus entwickelt sich dann ein Stück, dann beginne ich, auf das Stück zu schreiben, was wiederum Änderungen des Stückes nach sich zieht. Schließlich, nach einer solchen Form der Mehrfach-Verwickelung, kann ein Stück abgeschlossen werden. Das macht es für den ganzen Rest der Band nicht einfacher, sondern im Gegenteil viel komplizierter. Denn ich bin derjenige, der in solchen Fällen immer und immer wieder darauf  bestehen muss, dass etwas, das für die Band vielleicht schon als abgeschlossen abgehakt worden ist, noch einmal neu aufgerollt werden muss. Und ich versichere dir: Es hängt mir zum Hals raus.
    Eine Neubauten-Platte zu beenden ist für mich jedes Mal, als hätte ich gerade eine neue Psychoanalyse durchlaufen. Weil ich jedes Mal etwas aus mir heraus ziehen muss, das natürlich nicht geäußert werden will, das sich am liebsten verstecken würde und dem ich überhaupt nur durch die Musik auf die Schliche komme.

    Das ist der große Unterschied zu einem Texter. Einen Texter verstehe ich als einen, der in der Lage ist, einen Text zu schreiben. Der, um diesen Text zu schreiben, nicht darauf angewiesen ist, dass etwas anderes eintreten muss. Ich muss aber, um einen Text zu schreiben, durch eine Musik laufen. Ich muss eine Musik haben, und die Musik muss mir klar machen, was die Auflösung dieses Textes ist.

    Ich möchte das exemplarisch beschreiben anhand des letzten Textes, den ich für einen noch namenlosen Song auf der neuen Neubauten-Platte geschrieben habe. Ich hatte ein Wort. Das war der Ausgangspunkt. Die ersten drei Strophen habe ich schnell gefunden. Die erste Strophe  stammte aus dem Jahr 1997, die anderen zwei aus anderen Jahren – aber sie passten alle zusammen. Ich habe die Textteile über die Indizierungsfunktion meines Computers gefunden, über die ich per Eingabe eines Wortes alle Textdokumente auf meiner Festplatte lokalisieren  kann, in denen dieses Wort auftaucht. Nachdem ich soweit gekommen war, gab es, das verlangte die Musik, in dem Text immer noch eine Leerstelle von zwei Zeilen, eine fehlende Konklusion. Und diese Lösung musste ich in der Musik fi nden. Ich musste hinhören: Was ist es? Worauf legt sich das an? Wie geht diese Geschichte zu Ende? Das ist schwer. Aber das ist Texten für mich.

Das erinnert an Sudoku.
    Genau. Es ist ein bisschen wie Sudoku. Du zählst die vorhandenen Zeilen zusammen, und am Ende muss eine bestimmte Summe herauskommen. Und nicht nur das: Es muss einen Sinn ergeben. Und ein wirklicher Texter sollte natürlich aus sich selbst heraus in der Lage sein, einen solchen Text zu verfassen.

Fällt es Nick Cave leichter, weil er leichter aus einer angloamerikanischen Tradition der Ballade schöpfen kann, während du dich auf den Dadaismus berufst?
    Natürlich gibt es große, bedeutende Unterschiede in diesen Traditionen, trotzdem ist die Ballade natürlich keine angloamerikanische Form. Ich möchte Nick ja auch nicht Unrecht tun, denn auch er komponiert in seinem Büro ja am Flügel, das heißt: Auch er schreibt seine Texte zu  Musikbegleitung. Aber Neubauten-Musik ist immer enigmatische Musik gewesen. Und die Texte waren immer auch Entschlüsselungen dieser Rätsel, so dass es zwischen uns beiden eben doch  große Unterschiede in der Herangehensweise gibt. Ich finde daher auch, dass man Neubauten-Stücke benennen kann, in denen diese Enträtselung hervorragend geklappt hat – und andere, in denen dies weniger der Fall gewesen ist. Von »Armenia« bis »Silence is Sexy« gibt es eine ganze Reihe von in diesem Sinne gelungenen Stücken. »Sie« ist auch ein gutes Beispiel. Fast noch leichter lässt es sich umgekehrt sagen: Nur »Die Interimsliebenden« und »Haus der Lüge« waren Stücke, in denen der Text vor der Musik stand, wo dieses eben beschriebene Prinzip also nicht zutrifft.

Täglich fütterst du deinen Computer mit Texteinträgen, Fundstücken, Gedankenfragmenten. Da gibt es Sammlungen von einsilbigen Wörtern und Erhebungen, etwa die »Vollstreckung kostbarer Erinnerungen«, wo du in fernen Ländern Fragebögen an Schulklassen verteilt und deren Erinnerungen archiviert hast. Kurz: Deine Notizen, die zu Textkonvoluten werden, haben oft seriellen Charakter. Auch eine Methode?
    Davon spreche ich ja, wenn ich die Indizierungsfunktion meines Computers erwähne. Über diese habe ich Zugriff auf alle diese seriellen Textsammlungen. Seit 1993 besitze ich einen Laptop, und seitdem greife ich auch auf die auf ihm gespeicherten Dokumente zu. Für das Stück »Selbstportrait mit Kater« auf »Perpetuum Mobile« habe ich beispielsweise ganz konkret meine Textsammlung seit 1993 per ›Spotlight‹ nach den Begriffen »Alkohol« und »Kater« durchforstet. Der Song ist eine Montage aus den gefundenen Einträgen und zusammen gegoogeltem Wissen – also etwa darüber, wie ein Kater zustande kommt. Dieser Vorrat stellt nur allzu oft die Basis für einen neuen Text dar. Ich führe ja auch Listen mit Wörtern, von denen ich der Meinung bin, dass sie einmal in einem meiner Texte auftauchen müssen. Man kann also sagen, dass ich recht unsentimental ans Schreiben herangehe.

Sprechen wir über das Stück »26 Riesen«, das auf der aktuellen Spex-CD von dir zu hören ist.
    Wir haben in den letzten Monaten parallel zu den Arbeiten am neuen Album ein zweites Album, ein Konzeptalbum mit dem Titel »Jewels« eingespielt. Das besteht aus 15 Stücken, jeden Monat haben wir ein solches »Jewel« aufgenommen, und sie alle wurden ausschließlich auf Basis meiner Traumprotokolle getextet. Die gingen mir übrigens geradezu leicht von der Hand, da war kaum noch Textarbeit vonnöten. An diese Texte bin ich heran gegangen wie ein moderner  Regisseur an ein Theaterstück herangeht: Da streicht man hier mal eine Szene, dort einen Absatz, da ein Wort, verdoppelt den Rest und fertig ist der Text. Mundgerecht zusammen gebogen. Easy. Für mich war das wie eine Regiearbeit. Es fiel mir leicht, da mir diese Traumprotokolle wie fremde Texte, geschrieben von jemand anderem, vorkamen. Und das ist ja noch nicht einmal gelogen, denn man hat ja nur bedingt Kontrolle über seine Träume – aber die Verpflichtung im Protokoll akribisch zu sein. Und natürlich kann man fünf Jahre, nachdem man einen solchen Traum aufgeschrieben hat, mit diesem auch umspringen, wie man will. Ich redigiere meine Träume, habe etwa fast durchweg die konkreten, in den Träumen auftauchenden Personen aus den Protokollen gekürzt, weil es für den Hörer nicht relevant ist, ob mir im Traum Mark Chung begegnet ist oder nicht. Das ist wie Dramaturgenarbeit am Theater. Ausnahmsweise war ich also einmal befreit von der Last des Schreibens, und vielleicht merkt man es dem Traumalbum auch an.

»26 Riesen« – damit sind die Buchstaben des Alphabets gemeint?
    Ja, darum geht’s tatsächlich! Ich habe eine zunehmend extreme Affinität zu Buchstaben, und Fonts vor allem. Nahezu mein gesamter Halbschlaf wird heutzutage von Träumen geprägt, in denen ich Lettern male. Es ist so weit gekommen, dass ich manchmal, statt mein Traumprotokoll zu schreiben, die Buchstaben male, die ich geträumt habe. Es häufen sich die alphabetischen Träume. In »26 Riesen« habe ich geträumt: »A ist Arzt, E ist Einbrecher und P ist übrigens Präsident«. Erst neulich hatte ich schon wieder einen Buchstabentraum, aber an den kann ich mich leider nicht mehr erinnern.

Kannst du dir diese Häufung erklären?
    Es hängt vermutlich mit meinem neuen Interesse an den kabbalistischen Hintergründen des Alphabets zusammen. Darüber gibt es berühmte Abhandlungen von jüdischen Gelehrten, welche die verschiedenen Punkte des hebräischen Alphabets auf der Zunge verorten. Ohne zuviel  verraten zu wollen: Davon handelt »Ein leichtes, leises Säuseln«. Die 22 Wurzeln und die 26 Riesen sind eigentlich miteinander verwandt. Mehr sollte ich jetzt aber nicht erzählen, es würde zuviel von der Interpretationsfreiheit wegnehmen. Vor vier oder fünf Jahren gab es übrigens eine Tagung über diesen Themenbereich in Potsdam. In den Vorträgen ging es um Sprache, Gesang im Homerschen Sinne, Alphabet, Verwurzelung et cetera. Und ich lese natürlich auch Bücher zu dem Thema – und all das wiederum erhält Einzug in meine Textsammlungen. Das Copyright ist hinderlich für viele Menschen, aber als Texter wirst du noch nicht allzu sehr von diesem beeinträchtigt. Vielleicht erleben wir die kunstfeindliche Ausdehnung des Copyrights eines Tages noch, aber noch sind Ideen dazu da, dass man sie als Künstler aufgreifen kann und mit ihnen etwas anfängt, sie zitiert, fortführt. Und natürlich ziehe ich meine Ideen aus Dingen, die mich beschäftigen, die ich begreife, die ich lerne und irgendwo höre. Und natürlich bevorzuge ich die Ideen von intelligenten Menschen, die mehr wissen als ich. Deswegen gibt es ja dieses Gefälle zwischen Menschen, die etwas wissen, und Menschen, die weniger wissen. Deshalb fließt das Wissen in der Regel auch nach unten, und wenn es auf fruchtbaren Boden fällt, entsteht  wieder etwas Neues. Aber anders hat es noch nie funktioniert, oder?

Welche Rolle spielt dein Alter, wenn du heute textest?
    Natürlich spielt bei meinem fortschreitenden Alter ein Blick zurück eine Rolle, als dass ich immer neue Sichtweisen entwickele. Auf vielleicht den gleichen Mittelpunkt – aber immer wieder aus anderen Blickwinkeln.

Rekapitulierst du alte Arbeitsweisen?
    Ich werde es wissen, wenn ich mit dem neuen Album fertig sein werde. Ich weiß, wovon ich spreche. Ich kenne den Effekt von vorangegangenen Platten, dass ich mit einem Album fertig werde – und es mir zunächst einmal nicht mehr anhören kann. Nach einer Weile fange ich aber an, mir Gedanken über die abgeschlossene Arbeit zu machen. Und irgendwann finde ich dann den Abstand, der für mich notwendig ist, um auf das Ganze zu schauen. Und dann stelle ich fest: Aha! Das ist es also, was du die ganze Zeit gedacht hast! Was du eigentlich hast sagen wollen. Denn dann sehe ich mit einem Mal das durchgehende Element, den roten Faden, die Geschichte, einen Bogen, der mir vorher in den einzelnen Facetten überhaupt nicht klar war.


Auf der Suche nach einer eigenen Kunstsprache: Dirk von Lowtzow, Kristof Schreuf, Antye Greie, Wolfgang Müller, Max MüllerDendemann, DJ Koze. Das neue Einstürzende Neubauten-Album »Alles wieder offen« erscheint am 19. Oktober 2007 (Potomak / Indigo).

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