Asobi Seksu ab Donnerstag auf Tour

Asobi SeksuEine Weihnachtsplatte? Könnte man glatt denken, wenn man das Albumeröffnende »Layers« anhört. Sängerin Yuki Chikudate singt in höchst pathetischen Höhen, Orgelspiel und Schellenkranz schrauben den Vierminüter noch weiter nach oben. Aber ein Weihnachtsalbum? Nein, so weit geht das Duo aus New York dann doch wieder nicht. Aber in das vorweihnachtliche Setting ihrer morgen startenden Tour fügt sich »Layers« nahtlos ein. Im Februar wird dann das dritte AsobiSeksu-Album erscheinen.

    Mit Stücken wie »In The Sky«, »Glacially« oder der Single »Me & Mary« zeigen sich die deutlich von Joy Division und Sonic Youth beeinflussten Japan-Popper Asobi Seksu in Höchstform. »Wir schrieben ›Hush‹ während einer Phase gefühlter Selbstaufreibung«, erklärt Gitarrist James Hanna. »Wir wussten, dass wir dieses Mal keine 7000 Reverb-Gitarren-Effekte vberwenden wollten. Also haben wir unseren Sound entkernt und auf neu aufgebaut.«

    Der erste Höreindruck hinterlässt einen dabei tief beeindruckt: deeper, fesselnder, energischer klingen Asobi Seksu auf der neuen Platte, »Sing Tomorrow’s Praise« sticht dabei dank des Offbeat-Drummings zu Beginn des Stücks sowie der lang angeschlagenen Orgeltaste besonders heraus, nach knapp dreißig Sekunden mündet das Stück schließlich einem lullenden Vierteltakt.

    »Hush« erscheint am 20. Februar 2009 (One Little Indian / RTD).

STREAM: Asobi Seksu – Me & Mary

Asobi Seksu Live:
04.12. Köln – Gebäude 9
05.12. Hamburg – Molotow
06.12. Berlin – Live At Dot

Asobi Seksu – Hush:
01. Layers
02. Familiar Light
03. Sing Tomorrow’s Praise
04. Gliss
05. Transparence
06. Risky and Pretty
07. In the Sky
08. Mehnomae
09. Glacially
10. I Can't See
11. Me & Mary
12. Blind Little Rain

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