Arcade Fire: »Reflektor« mit David Bowie (?) geleakt

Arcade Fires »Reflektor« ist als Stream im Netz aufgetaucht. Und anscheinend durfte Produzent James Murphy auch David Bowie im Studio begrüßen.

Zunächst: Dass James Murphy neuerdings das kanadische Kollektiv produziert, ist dem beinahe-Achtminüter deutlich anzuhören. »Reflektor«, bei dem zuerst die Congas auffallen, klingt tatsächlich wie eine ziemlich gute, tanzbare Verschmelzung von Arcade Fires Gloria-Überwältigungs-Indierock und DFAs liquider Funk-Disco. Und dann, nach vier Minuten, singt eine Stimme, die sich sehr nach David Bowie anhört: »Thought you would bring me to the ressurector / Turns out it was just a Reflektor.« Und The Sun will wissen, dass der in diesem Jahr überraschend Zurückgekehrte tatsächlich bei den Kanadiern im Studio war. Nun stimmt er in Win Butler und Régine Chassagnes Reflektionen über das digitalisierte Leben ein – nachfolgend ein Textauszug und ein Stream des Songs:

If this is heaven
I need something more
Just a place to be alone
Cause you’re my home

I thought I found a way to enter
It’s just a Reflektor (It’s just a Reflektor)
I thought I found the connector
It’s just a Reflektor (It’s just a Reflektor, just a Reflektor)

[…]

Our song escapes
On neon silver discs
Our love is plastic
We’ll break it to bits

I want to break free
But will they break me?
Down, down, down
Don’t mess around

Am Montag soll das offizielle Video von Anton Corbijn zu »Reflektor« veröffentlicht. Außerdem wird ab 21 Uhr in einigen ausgewählten Plattenläden die 12″-EP verkauft. Am 29. Oktober wird dann das gleichnamige Album folgen.

Jetzt weiter auf SPEX.de: Tobias Rapp im Gespräch mit James Murphy anno 2007 oder die Rezension zu James Murphys LCD-Soundsystem-Farewell Shut Up And Play The Hits!.

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