Arbeit 2.0 – Festival in Dortmund

Phönix Halle, DortmundDie Veranstaltung »Arbeit 2.0 – Kreative Arbeit und Urheberrecht« findet zwischen dem 26. und 28. September in der Phoenix Halle in Dortmund statt. Sie ist versehen mit dem offiziellen Event-Tag »Tagung«. Doch wer sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen der »Kreativen im Spannungsfeld ziwschen Web 2.0 und Hartz IV« als Gegenstand der Diskussionen, Panels, Vorträge und Konzerte ausgesucht hat, setzt wohl automatisch auf Infotainment.
Am 26. September um 11h wird die Tagung eröffnet, und es folgen am ersten Tag diverse Standpunkte zur Frage »Urhebberrecht – Fluch oder Segen der Kreativen?«. Später handeln Vorträge und Diskussionen von den Einkommensverhältnissen der Kreativen beziehungsweise den Arbeit-und Auftragsgebern und anderen Kreativitätsbezahlenden. Am Abend dann kommt es zu einer Uraufführung: »wir spielen was wir wollen« ist Musik, gemacht aus Musik. Christian von Borries dirigiert ein Quintett aus Dortmunder Musikschülerinnen und -Schülern. Sie spielen ihre Lieblingsmusik, die aber durch diverse Kopiertechniken ihre Färbungen erhalten hat.

Auch der Content des zweiten Tages scheint einen Besuch wert, wenn etwa von »Anti-Copyright in künstlerischen Subkulturen« oder »Remix-Culture« gesprochen und die Ausstellung Anna Kournikova Deleted By Memeright Trusted System – Kunst im Zeitalter des »geistigen Eigentums« besichtigt wird. Der Sonntag klingt aus mit einem Vortrag über die Selbstorganisation von Kreativen. Veranstaltet wird »Arbeit 2.0 – Kreative Arbeit und Urheberrecht« vom Hartware Medien Kunst Verein Dortmund in Zusammenarbeit mit irights.info. Die Berliner Aufklärungs-Site hat zur fortlaufenden Thematik den lesenswerten Blog Arbeit 2.0 eingerichtet.

Arbeit 2.0 – Kreative Arbeit und Urheberrecht
26.9. – 28.9.
Phoenix Halle, Hochofenstraße / Ecke Rombergstraße, 44263 Dortmund-Hörde
im Rahmen von Anna Kournikova Deleted By Memeright Trusted System – Kunst im Zeitalter des »geistigen Eigentums« (bis 19.10.)

Foto: Phoenix Halle Dortmund (Photo: Thomas Wucherpfennig, 2006)

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