Aphex Twin über Eisskulpturen, seinen Sohn und 9/11

In einer nun veröffentlichten Interview-Reihe gewährt Aphex Twin tiefe Einblicke in die Produktion von Syro, sein Privatleben und seine politischen Überzeugungen. 

Was haben wir eigentlich all die Jahre ohne Aphex Twin gemacht, der uns einige der besten Meldungen 2014 beschert hat? Der Zeppelin ist zwar wieder gelandet, die kryptischen Listen ausgewertet, das Deebweb ausgeleuchtet und Syro am Ende überraschend unüberraschend.

Doch Richard D. James ist noch lange nicht fertig. Während der Aufnahmen zu Syro hat James‘ Kumpel Produzent Dave Noyze eine Reihe von losen »Interviews« mit ihm geführt, die jetzt veröffentlicht wurden und uns tief in den enigmatischen Twin-Kopf und sein Equipment schauen lassen.

Abgesehen davon, dass wir jetzt wissen, dass James unter die Eisbildhauer gegangen ist (»Something I’ve gotten into recently, I’ve made some pretty neat things in russia wid girlfriend, very satisfying, will send pics if can find«), und auch sein 8-jähriger Sohn das väterliche Frickel-Talent geerbt hat – Track nachfolgend zu hören –, flammt James mittendrin in einer etwas irritierenden politischen Rede auf.

Darin bestätigt er unter anderem seine Überzeugung, dass 9/11 ein Inside Job gewesen sei und entrüstet sich weiter über die Leichtgläubigkeit und Manipulierbarkeit der Menschheit, die jedoch mittels (seiner) Musik aufgebrochen werden kann. »[…] Yeah 9/11 is just the tip of the iceberg isn’t it, but how do you break this strangle hold on humanity, well you have to start somewhere to break the illusion and 9/11 is a pretty big weakpoint in the illusion but still so many are fooled… we live in hope.« Vielleicht dann doch lieber Zeppeline.

Das sehr lange Interview kann hier in Gänze nachgelesen werden.

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