An England Story – Compilation über MCing in UK

Roots ManuvaBis auf einige, wenige Starproduzenten ist US-HipHop eine klare MC-Angelegenheit. Kann mal bitte jemand eine Magisterarbeit darüber schreiben, warum in Großbritannien eigentlich immer nur die Produzenten herausgehoben werden? Eine Fußnote dieser akademischen Angelegneheit bloß wäre die am 11. März von Soul Jazz herausgearbeitete Compilation, dreht sie doch die historischen Fakten um und stellt die Brit-MCs ins Licht: »An England Story« versammelt auf zwei CDs, vier Vinyls und als Online-Veröffentlichung einige MCs dieser postkolonialen Geschichte der Insel.
    Was chronologisch mit Dancehall und Papa Levi oder Tippa Irie vom Saxon Soundsystem beginnt und bis zu HipHop von Heute und Dubstep (Roots Manuva, Warrior Queen…) weitergeschrieben wird, macht noch einmal die Bedeutung der Musik aus den ehemaligen Kolonien in der Karibik deutlich. MC-Musik in Großbritannien, ob Jungle und Hardcore oder Garage und Grime, ist in einem ganz anderen Ausmaß Bass-Musik als etwa die Sounds, zu denen in den USA gerappt wird.
 
Deshalb: Tracklist!

V.A. – An England Story (Soul Jazz/ Indigo)
Disc: 1
1. England Story – YT (1)
2. Somebody – Suncycle
3. Gotta Man – Doctor & Davinchie
4. So U Want More – Ty & Roots Manuva
5. My God My King – Papa Levi
6. Bump And Grind – Tenor Fly
7. Tika Toc – Skibadee
8. Ice Rink Riddim – Riko
9. Deep – Jakes & TC
10. Walk And Skank – Jah Screechie
11. Love Mi Ses – Top Cat (2)

Disc: 2
1. Tings Change – Warrior Queen & The Heatwave
2. Fashion Magazine – Glamma Kid
3. Champagne Body – General Levy
4. Money Mad – London Posse (2)
5. Ruffneck – Navigator & Freestylers
6. Dollar Sign – Stush
7. Ready She Ready – Tubby T
8. Red Letters – Blak Twang
9. Uptown Top Rankin‘ – Est’elle & Joni Rewind
10. Complain Neighbour – Tippa Irie

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