Almut Klotz mit ihrem Ehemann und Bandpartner Christian Dabeler  FOTO: Robin Hinsch

Almut Klotz ist tot. Die Autorin, Sängerin, Musikerin und Chorleiterin erlag im Alter von 50 Jahren in der Nacht zum Freitag einem schweren Krebsleiden. Eine entsprechende Meldung der taz bestätigten nun das Label Staatsakt, bei dem Klotz erst vor wenigen Wochen ein neues, gemeinsam mit ihrem Ehemann Christian »Reverend« Dabeler aufgenommenes Album namens Lass die Lady rein für diesen Freitag angekündigt hatte. Auch eine Reihe von Konzerten war für Herbst bereits gebucht – und bereits als Abschiedstour angedacht. Nachdem sie nach Berlin gezogen war, gründete sie dort mit Christiane Rösinger und Funny Van Dannen die Band Lassie Singers, mit Rösinger betrieb sie später die Flittchen-Bar und das Label Flittchen-Records. Kurzzeitig gehört sie auch zur Gründungsformation von Parole Trixi (mit Sandra und Kerstin Grether), 2001 gründete sie den Popchor Berlin, dessen Leiterin sie bis zuletzt war. Mit Reverend Dabeler veröffentlichte sie neben dem ersten Klotz+Dabeler-Album Menschen an sich 2007 und der 2010er-Single »Höp Höp Höp« auch den Roman Aus dem Leben des Manuel Zorn sowie den Erzählband Tamara und Konsorten. Almut Klotz wird (uns) fehlen, an vielen Ecken.