in Deutschland einberufen, so schwenkt die Rot-Grüne Koalition jetzt auf den Quotenkurs ein. Morgen wollen beide Fraktionen einen entsprechenden Antrag in den Bundestag einbringen, der den Weg zur Quote ebnen soll. Sowhl in der SPD als auch bei Bündnis 90/Die Grünen hat sich eine Mehrheit der Fraktionsmitglieder für die Quote ausgesprochen, die allerdings nicht unter dem Begriff "Quote" sondern als "freiwillige Selbstverpflichtung" kommuniziert wird. Ziel dieser "Selbstverpflichtung" der sowohl öffentlich-rechtlichen als auch privaten Radiostationen soll ein Anteil von annähernd 35 Prozent deutscher Produktionen in den Rock- und Popformaten zu erreichen.

In der CDU/CSU regte sich kurz darauf Widerstand: Unions-Sprecher Günter Nooke erklärte, Rot-Grün verhöhne mit ihren Plänen die Musiker und die Musikbranche: "Wo freiwillige Selbstverpflichtung draufsteht, muss auch freiwillige Selbstverpflichtung drin sein. Das Gegenteil ist im Antrag der Koalition der Fall – die Rundfunkanstalten sollen gezwungen und gegängelt werden." Gegen die Quote an sich ist die Union jedoch nicht. Ein eigenes Modell solle vorgelegt werden, die Partei wolle am Freitag einen eigenen "realistischen" Antrag in den Bundestag einbringen.

Einzig von Seiten der Liberalen sieht man keinen Sinn in der Debatte: "Es besteht kein Handlungsbedarf für eine Quote, weil sich Qualität auf dem Markt immer durchsetzt", so FDP-Generalsekretärin Cornelia Pieper sowie der kulturpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Hans Joachim Otto.

Die Debatte wird wieder lauter geführt, kurz vor dem Jahreswechsel. Wurde im Spätsommer "nur" Parteiübergreifend diskutiert und eine Anhörung im Bundestag zum Thema Radioquote in Deutschland einberufen, so schwenkt die Rot-Grüne Koalition jetzt auf den Quotenkurs ein. Morgen wollen beide Fraktionen einen entsprechenden Antrag in den Bundestag einbringen, der den Weg zur Quote ebnen soll. Sowhl in der SPD als auch bei Bündnis 90/Die Grünen hat sich eine Mehrheit der Fraktionsmitglieder für die Quote ausgesprochen, die allerdings nicht unter dem Begriff "Quote" sondern als "freiwillige Selbstverpflichtung" kommuniziert wird. Ziel dieser "Selbstverpflichtung" der sowohl öffentlich-rechtlichen als auch privaten Radiostationen soll ein Anteil von annähernd 35 Prozent deutscher Produktionen in den Rock- und Popformaten zu erreichen. nnIn der CDU/CSU regte sich kurz darauf Widerstand: Unions-Sprecher Günter Nooke erklärte, Rot-Grün verhöhne mit ihren Plänen die Musiker und die Musikbranche: "Wo freiwillige Selbstverpflichtung draufsteht, muss auch freiwillige Selbstverpflichtung drin sein. Das Gegenteil ist im Antrag der Koalition der Fall – die Rundfunkanstalten sollen gezwungen und gegängelt werden." Gegen die Quote an sich ist die Union jedoch nicht. Ein eigenes Modell solle vorgelegt werden, die Partei wolle am Freitag einen eigenen "realistischen" Antrag in den Bundestag einbringen. nnEinzig von Seiten der Liberalen sieht man keinen Sinn in der Debatte: "Es besteht kein Handlungsbedarf für eine Quote, weil sich Qualität auf dem Markt immer durchsetzt", so FDP-Generalsekretärin Cornelia Pieper sowie der kulturpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Hans Joachim Otto.