Start Suche

talking heads - Suchergebnisse

Wenn Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind, suchen Sie bitte erneut

Das Week-End Fest#4 in Köln naht – SPEX verlost Tickets

Wer das Line-Up der nunmehr vierten Ausgabe des Week-End Fest unter die Lupe nimmt, stößt immer wieder auf Spuren einer pophistorischen Schlüsselfigur. Brian Eno, Roxy Music-Mitbegründer, Talking Heads-Produzent und Titelheld eines gleichnamigen MGMT-Songs, hat sich nicht von ungefähr hier und da ins Programm gemogelt.

Jonathan Lethem Fear Of Music / David Byrne & St. Vincent Love This Giant

david-byrne-2012

In seinem Buch Fear Of Music vergisst Jonathan Lethem bisweilen zwar, dass diese Band Talking Heads hieß – und nicht David-Byrne-Band –, dafür gelingen ihm einige interessante Erzählungen. Was man von David Byrnes neuem Album Love This Giant mit St. Vincent nicht unbedingt behaupten kann.

David Byrne & Fatboy Slim, Hard-Fi, Jared Leto, Ryan Adams & The Strokes

Auf den Spuren von Madonna: Der ehemalige Talking Heads Sänger David Byrne arbeitet momentan zusammen mit Norman Cook (aka Fatboy Slim) an einem Musical über die ehemalige First Lady der Philippinen Imelda Marcos. Ihr Ehemann Ferdinand Marcos war von 1968 bis 1986 Präsident der Inselgruppe. Zusammen ...

Waiting for the Estate Agent's Call ( Update )

tatus auch schon zu Lebzeiten, ob man sich nun in der Literatur, bildenenden Kunst, Musik oder anderen Terrains bewegt. Aber auch Clubs wird das Siegel "legendär" auferlegt, was man am Besten an dem viel zitierten Studio 54 fest machen könnte. Was dieses für den Disco-Sound von New York war, das war das CBGB für den Punk Rock. Seit 1973 gilt der Laden als Institution im Big Apple, auch wenn der Club in den vergangenen Jahren (Jahrzehnten?) sicherlich nicht mehr die Messlatte schaffen konnte, die man sich selbst mit den Ramones oder Talking Heads auferlegt hatte. Nichts desto trotz: Das ranzige, kleine CBGB gehört zu New York wie die Hochhäuser, womit allerdings auch schon das ernsthafte Problem des Clubs erwähnt ist: NYC expandiert immer noch, Baufläche ist rar (und teuer) und einen Immobilienmakler im 63. Stock des Trump Towers dürfte ein Club mehr oder weniger sowieso wenig stören. 20.000 US-Dollar zahlte der Club bisher an Miete im Bowery District auf der Lower East Side, der in den vergangenen Jahren die Metamorphose vom herunter gekommenen Stadtteil zu einem hippen Place to be vollzogen hat. 600 Dollar kostete die Miete 1972, als Besitzer Hilly Kristal sich gerade anstellte, den Club zu eröffnen. Mittlerweile sprechen US-Medien von möglichen 40.000 US-Dollar Miete monatlich, wenn der Mietvertrag im August ausläuft. Dazu kommen die regulären Kosten in Höhe von 80.000 Dollar jährlich, die der Club für die Versicherung zahlen muss. »We're not closing,« so Lisa Kristal, Tochter des CBGB-Besitzers Hilly Krital. »We're trying to negotiate.« Verhandeln, also. Aber mit wem? Zu wünschen wäre dem CBGB die Rettung allemal, könnte man es ja auch fast als eine Art kulturelles Erbe des Punk Rock bezeichnen. Aber nicht nur das CBGB strampelt ums Überleben, auch die benachbarten Clubs Luna Lounge, Fez und das Tonic sind von den drastischen Mietersteigerungen betroffen. Im Unterschied zu den Krystal's sieht man hier allerdings realistischer in die Zukunft: Die Clubs werden in den nächsten Monaten schließen. Würde auch das CBGB geschlossen werden, so würde einer der letzten Funken Charme aus New York verschwinden. Und da wird dann auch die Legende nicht viel helfen können. Update: Der Club schuldet dem Besitzer des Gebäudes, einer Charityorganisation, anscheinend auch noch 76.000 $ Miete, weshalb wohl nicht davon ausgegangen werden darf, dass nach Ablauf des Mietvertrags im August neue Verhandlungen aufgenommen werden. Der NME vermeldete Gerüchte, dass sich ein paar Musiker zusammenschließen wollen, um den Club zu retten, allerdings konnten noch keine Namen genannt werden. Aber ihr könnt was tun, um den Club zu retten: Diese Petition unterschreiben.

Die 100 Besten auf einer Käse-Platte

tensammlung gerne durchforsten – bzw. mühsam anlegen und zum glitzernden Stern ihres vor Geheimwissen raunenden Westentaschen-Universums machen. Aber es hätte mich doch verwundert, wäre ein Mädchen auf die Idee gekommen, ein Buch mit dem Titel »Basis-Diskothek Rock und Pop« zu verfassen. So eine Partykeller-Chefauskenner-Plattenaufleger-Ernsthaftigkeit! – abgesehen davon, dass es sich wohl sowieso um den emanzipatorischen Kanon einer irgendwie feministisch deklarierten Kollektion handeln müsste, damit die Dame einen Verlag findet. Insofern hat es Uwe Schütte, »Popkommunist und Geschäftsführer einer Ich-AG«, mit seinem Reclam-Bändchen einfacher. Er fällt nicht groß auf und braucht vor allem keinen Grund für seine, äh, Hobbywissenschaft. Eine über kindgerechten Formalismus hinaus reichende Motivation hätte aber vielleicht Sätze unmöglich gemacht, die zumindest ich nicht mehr missen möchte: »AC/DC sind eine Hardrock-Institution (...) Die schottisch-australische Krachmachertruppe geht zwar unaufhaltsam dem Rentenalter entgegen, auf den Bühnen internationaler Ausstellungszentren oder Sportarenen laufen sie jedoch noch immer in Schuluniformen und Shorts herum. AC/DC, das ist Partymusik für fröhlich Zurückgebliebene.« Ja, das ist so wahr wie die Tatsache, dass auf der Talking Heads-LP »Remain In Light« sechs Bassstracks »gleich einer akustischen Lasagne aufeinander geschichtet wurden«. Schmeckt man noch heute. In Bezug auf PJ Harvey weiß der Autor fein zu gendern: »Eine Furie. Singend, schreiend, heulend, fluchend. Die Penthesilea der Popmusik.« Wir erfahren, dass der Lebensweg des Elvis Aaron Presley »merkwürdig überschattet« gewesen sei. Genau wie sich Licht und Schatten in merkwürdiger Manier in diesem pop-literarischen Fuchsbau Gute Nacht sagen. Die Gästeliste umfasst durchaus SPEX-kompatibles Personal. Die teils humoresk anmutenden Reden schwingt ein pathologischer Junge, der an seiner Tafel selbstbewusst Leichtverdauliches und Halbgares serviert: »1977 sang Byrne den >Psycho Killer< derart überzeugend, dass es einen fröstelte.« Mir werden die Knie weich, denk’ ich da an »American Psycho«. Uwe Schütte: »Basis-Diskothek Rock und Pop«, 5 Euro, ist bereits bei Reclam erschienen.

The Cult, Sympathie für die Revis

Der gelehrte Mittzwanziger-Pop-Fan hielt The Cult schon immer für eine späte Rache der Acid-Fresser, deren Vereinnahmung er entgangen zu sein glaubte, als er 1977 eine Talking Heads-LP und eine Pere Ubu-Single kaufte. Oh, er Irrender! Jetzt wenden sich auch die eingefleischtesten Anhänger von Southern Death Cult und Death Cult und vielleicht noch der ersten Cult-LP von Ian Astbury ab, der zum Revisionisten des reinen Mysto-Punk geworden zu sein scheint. Diedrich Diederichsen fordert in einem Anfall ungekannter Milde: Fairness für einen Verräter.

„Leto“ – Filmfeature zum Kinostart

Noch vor Abschluss des Films „Leto“, gedacht als Hommage an zwei sowjetische Popmusiker, steht Kirill Serebrennikow, einer der international erfolgreichsten russischen Opernregisseure, unter Hausarrest und darf Moskau nicht verlassen.

A Certain Ratio „acr:set“ / Review

Setlist als Tracklist. A Certain Ratios neues Album „acr:set“ ist Best-Of und dramaturgische Rekapitulation der eigenen Karriere in einem. Neue Songs runden ein Album ab, dass Ecken und Kanten aus Prinzip nicht in der Tracklist führt.

Beliebt