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„Unzerstörbar, dunkel, opak“ – Claude Lanzmann im Interview

Claude Lanzmann ist tot. Der französische Autor und Regisseur verstarb im Alter von 92 Jahren, hinterlassen hat er unter anderem einen neuneinhalbstündigen Dokumentarfilm, in dem er Überlebende des Holocaust interviewte und damit das Unaussprechliche ansprach. Mit den SPEX-Redakteuren Jan Kedves und Max Dax sprach er im Jahr 2008 über die Entstehung von Shoah. Aus aktuellem Anlass ist das komplette Interview aus SPEX No. 313 nun online zu lesen.

Claude Lanzmanns »Warum Israel«



Am 25. Oktober 2009 verhinderten linke Nutzer des B5-Zentrums eine Aufführung des 1972 gedrehten Debütfilms »Warum Israel« des französischen Regisseurs Claude Lanzmann (»Shoah«) im Kino B-Movie auf St. Pauli. Es wurden Flugblätter verteilt (»Warum nicht Israel«), gewaltsam wurde den Besuchern der Zutritt verwehrt. Nachdem die deutsche Presse zunächst kaum Notiz von dem Vorfall genommen hatte – obwohl der erste seiner Art weltweit, noch nie war ein Film von Lanzmann auf diese Art boykottiert worden –, änderte sich dies erst, als der Hamburger Journalist Sebastian Hammelehle das Thema Mitte November bei Spiegel Online auf die Agenda nahm und als erster Stellungnahmen des Regisseurs publizierte – zahlreiche andere Medien berichteten in der Folge. Am Montag wird der Film im Hamburger Club Uebel & Gefährlich in Anwesenheit Claude Lanzmanns gezeigt, im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit Lanzmann, dem Konkret-Herausgeber Hermann L. Gremliza sowie der Kulturtheoretiker Klaus Theweleit statt.

Verlosung und Feature zum Kinostart von Der Letzte der Ungerechten

Am 07. Mai kommt der neue Film von Claude Lanzmann in die Kinos, doch zuvor feiert Der Letzte der Ungerechten am 04. Mai in München Premiere. Mit 87 Jahren hat Lanzmann die Aufnahmen von 1975 wieder ausgegraben und ein Portrait über Benjamin Murmelstein geschaffen, das zeitlose Orte zeigt und Männer, an denen die Zeit nicht spurlos vorübergezogen ist.

Hier ist ein Warum

Claude Lanzmann TeaserWie Spex-Chefredakteur Max Dax in seinem Blog »Dissonanz« schon am 31. Oktober unter der Überschrift »Tag einhundertvierunddreißig« meldete, ereignete sich am 25. Oktober ein antisemitischer Überfall einer linken Gruppierung auf Kinobesucher des b-movie-Kinos in Hamburg St. Pauli. Auf dem Programm stand die Aufführung von Claude Lanzmanns Film »Pourquoi Israël«.

    Vor drei Tagen, am Montag, den 16. November, besuchten Spex-Autor Sebastian Hammelehle und Max Dax den 83-jährigen Regisseur in dessen Wohnung in Paris und führten ein Interview mit ihm, aus dem Sebastian Hammelehle in seinem heute auf Spiegel Online veröffentlichten Bericht über die Vorfälle vom 25. Oktober zitiert. Spex begleitete zuletzt die DVD-Veröffentlichungen von »Pourquoi Israël«, »Shoah« und »Tsahal« mit großen Interviews und Artikeln.

    Der Vorfall von Hamburg ist skandalös und beispiellos – noch nie wurde die Aufführung eines Films von Claude Lanzmann unter Gewaltanwendung verhindert. Spex.de wird weiter über die Entwicklungen berichten, ein neues Screening von »Pourquoi Israël« ist an gleichem Ort für den 13. Dezember angesetzt. Untenstehend findet sich das von Jan Kedves und Max Dax mit Claude Lanzmann für die März/April-Ausgabe 2008 geführte Interview zu »Shoah«.

Unzerstörbar, dunkel, opak

Am 04. und 05. März zeigt das Arsenal Kino Berlin auf Initiative von Spex Claude Lanzmanns »Shoah«. Erstmals seit Jahren ist das filmische Meisterwerk im Kino zu sehen.

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Editorial Spex #329

Spex Redaktion Spex #329Die neue Spex #329 ist ab dem 22. Oktober am Kiosk erhältlich. Max Dax gibt in seinem letzten Editorial als Chefredakteur der Spex einen Überblick über die Themen der aktuellen Ausgabe.

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