Nicht reden, sondern rausgehen und spielen


FOTO: Buback Tonträger

Die Sturm- und Drangphase sei vorbei, der Versuch erwachsen zu werden gescheitert – das ist in etwa die Quintessenz der Kritiken zu »UFO«, dem zweiten Album von 1000 Robota. Dass das Hamburger Trio auch ruhiger und weniger ungestüm spielen kann als auf dem himmelstürmenden Erstling »Du Nicht Er Nicht Sie Nicht«, dass es den Mut besitzt, den Instrumenten mehr Raum zu geben und ein, zwei elektronisch erzeugte Klänge einzubinden, das stieß nicht überall auf ungeteilte Begeisterung.

    Anton Spielmann, Sebastian Muxfeldt und Jonas Hinnerkort scheinen die Reaktionen geahnt zu haben, als sie die Platte »UFO« nannten: Ein unidentifizierbares Flugobjekt lässt sich nun einmal nicht einordnen oder erklären. Und anstatt zu viel zu reden, gehen sie einfach raus und spielen. »Fahr weg / genieß deinen Tag / Du musst dich nicht schämen / Jeder fällt hin / Und jeder bleibt stehen«, singt Spielmann auf der Platte. Mehr muss man dazu nicht sagen. Außer vielleicht: Hingehen, selbst hören und Spaß haben. Heute Abend in der Leipziger Moritzbastei, morgen in Berlin und anschließend einmal quer durch die ganze Republik.

 


Video: 1000 Robota – Fahr weg

Spex präsentiert 1000 Robota Live:
26.10. Leipzig – Moritzbastei
27.10. Berlin – Festsaal Kreuzberg
28.10. Dresden – Scheune
29.10. Heidelberg – Karlstorbahnhof
09.11. München – Atomic
10.11. Wiesbaden – Schlachthof
11.11. Köln – King George

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