Sonntag, Februar 16, 2020

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No Future? No Problem!

REVIEW – Messer geistern auf ihrem vierten Album mit dubbig-tanzbarem Post-Punk durch symbolisch aufgeladene Orte in Richtung Erinnerung. No Future Days ist die Platte für eine vergangenheitsvergessene Gegenwart.

Wie drei Fun-Punks zu Staatsfeinden wurden

REPORTAGE – Die East German Beauties sind eine Punk-Band ohne politische Agenda – sagen sie selbst. Der Verfassungsschutz in Sachsen hingegen sieht in ihnen eine linksextreme Gefahr. Ein Beispiel für den Kulturkampf in Zeiten von Pegida, AfD und rechtem Backlash.

„Was zur Hölle ist ein Held? Superman?“

FEATURE – In ihren Romanen und Kurzgeschichten entwirft Ottessa Moshfegh ehrliche, weil völlig konfuse Charakterstudien. Zwischen beiläufiger Gesellschaftskritik und maßlosem Sarkasmus dekonstruiert sie das Antiheldische – vielleicht unbeabsichtigt.

Nichts ist okay!

ALBUM DER WOCHE – Moses Boyd ist der Taktgeber der neuen Jazz-Bewegung. Sein zweites Album Dark Matter taucht das Genre in viel Schmutz, um Licht ins Dunkel dieser Welt zu bringen.

Musik von morgen: Nur ein bisschen bekifft

KOMMENDE RELEASES – D.A.F. auf Friesisch, Erdbeben und Trauerarbeit, Wegträummusik, Mondumrundungen und ... ein neues Tame-Impala-Album. Die Musik von morgen, schon heute.

Mark Fisher: „Kapitalistischer Realismus“, zehn Jahre später (Teil 2)

ESSAY – Scheiße, die Neunziger sind zurück! Aber hurra, die Welt geht unter! Von Stranger Things bis Extinction Rebellion: Die Alternativlosigkeit des kapitalistischen Realismus weicht der puren Lust an der Zerstörung.

Mark Fisher: „Kapitalistischer Realismus“, zehn Jahre später (Teil 1)

ESSAY – Heute vor zehn Jahren legte Mark Fisher mit Capitalist Realism. Is There No Alternative? die definitive Bestandsaufnahme der Gesamtsituation vor. Blöd nur: Heute ist die Welt noch mehr am Arsch als damals. Teil eins unserer Rückschau.

SPEX-Sondercover & neue Prämien für Abonnenten

Macht sich gut in der Hand – und an der Wand: Ab sofort erhalten SPEX-Abonnenten jede Ausgabe mit einem Spezial-Cover.

International Music – Ach, was! / Feature & Ticketverlosung

Die Unkonzeptband International Music macht sich auf die Reise vom Pott in Richtung Metaebene. An deren vorläufigem Ende steht ein überbordendes erstes Album mit dem poetischen Horizont von Thekenfloskeln. Anfang Mai spielt die Band in Berlin. SPEX verlost Tickets und traf sie zum Interview – das komplette Feature aus SPEX No. 380.

No Future? No Problem!

REVIEW – Messer geistern auf ihrem vierten Album mit dubbig-tanzbarem Post-Punk durch symbolisch aufgeladene Orte in Richtung Erinnerung. No Future Days ist die Platte für eine vergangenheitsvergessene Gegenwart.

Wie drei Fun-Punks zu Staatsfeinden wurden

REPORTAGE – Die East German Beauties sind eine Punk-Band ohne politische Agenda – sagen sie selbst. Der Verfassungsschutz in Sachsen hingegen sieht in ihnen eine linksextreme Gefahr. Ein Beispiel für den Kulturkampf in Zeiten von Pegida, AfD und rechtem Backlash.

Nichts ist okay!

ALBUM DER WOCHE – Moses Boyd ist der Taktgeber der neuen Jazz-Bewegung. Sein zweites Album Dark Matter taucht das Genre in viel Schmutz, um Licht ins Dunkel dieser Welt zu bringen.

Musik von morgen: Nur ein bisschen bekifft

KOMMENDE RELEASES – D.A.F. auf Friesisch, Erdbeben und Trauerarbeit, Wegträummusik, Mondumrundungen und ... ein neues Tame-Impala-Album. Die Musik von morgen, schon heute.

Frrzzkcchhhwrraaahh!

PRESENT SHOCKS – Noizu war auch schon mal krasser. Dabei ist Merzbow, die Galionsfigur dieser japanischen Noise-Spielart, immer noch eine Bank für unbequeme Sounds. Eine Übersicht.

„Ich habe mich immer als Rock-Star gesehen”

FEATURE – Als Torres spielt Mackenzie Scott die spannendste Gitarrenmusik, in der Gitarren nur noch Beiwerk sind. In einer Welt, in der Indie-Authentizität längst nur noch Salz in der Mainstream-Suppe ist. Ihr gelingt selbst ein Album über das abgedroschenste Pop-Narrativ von allen.

Dub mit ohne alles

FEATURE – Beatrice Dillon sitzt seit Jahren in einem Palast in London und knobelt Spiele aus. Ihr neuestes heißt Workaround. Es ist ein Anti-Meisterwerk der elektronischen Musik.

Schwarze Geschichte, weiße Perspektive: Der SPEX-Podcast, Folge 6

PODCAST – Februar ist Black History Month. Deshalb sprechen wir mit unseren Gäst_innen im Podcast-Studio über zwei Projekte, die sich mit Schwarzem Wissen, unterschiedlichen Erzählperspektiven und Dekolonisierung auseinandersetzen. Außerdem: ein Lesetipp von Maren Kames und eine neue Kolumne von Klaus Walter.

Ein Tempel für Teenager

REPORTAGE – The Smiths, Graham Nash und Profifußballer: Der Salford Lads’ Club in Greater Manchester ist zugleich Pop-Kultur-Denkmal und wichtige soziale Einrichtung. Seine lange Geschichte ist geprägt von den Arbeiter_innen, Gangs und Kreativen Nordenglands. 

Lieber gar nicht erst versuchen

ESSAY – Greta Thunberg und die Fridays-for-Future-Jugend? Hollywood-Stars mit politischer Agenda? Alles Heuchler_innen! Die Stand-Up-Comedy hat sich in jüngster Zeit zu einem polemischen Schreihals entwickelt. Dahinter steckt ein gesellschaftliches Problem.

Das eigene Innenleben zu Gold machen

FEATURE – Tara Nome Doyle reist auf ihrem Debüt Alchemy einmal quer durch alle Bewusstseinsschichten. Melanie Huber ist der Berliner Songwriterin nachgetaucht.

SPEX präsentiert

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„Das ist der schlimmste Gewaltakt der Welt“

INTERVIEW – Behrouz Boochani hat ein Buch per SMS aus einem Internierungslager im Südpazifik heraus geschrieben – und damit den wichtigsten Literaturpreis Australiens gewonnen. Im Interview per Videochat klagt er das Land nun scharf an. Und beschwört die Kraft der Literatur. 

„Wir müssen über häusliche Gewalt sprechen”

INTERVIEW – Eigentlich wollte Trettmann nur ein neues Album herausbringen. Jetzt reden alle über seine Kollaboration mit dem umstrittenen Rapper Gzuz. Ein Gespräch über Freundschaft, Mackertum und Vatersein. 

Das System, das uns nicht erwachsen werden lässt

ESSAY – Von Stranger Things bis Greta Thunberg: Wir laden unsere Hoffnungen und Sehnsüchte auf Kindern ab. Dies ist symptomatisch für den infantilen Kapitalismus der Gegenwart. Zeit, sich vom Konzept der Kindheit selbst zu verabschieden.