Animal Collective „Tangerine Reef“ / Review

Nach Yo La Tengo nun also auch von Animal Collective Kontemplativ dahintreibende Blubbermusik, zu der sich gut bunt leuchtendes Unterwassergetier anschauen lässt. Das ist aber in Ordnung, schließlich kann man nie genug Unterwasser-Konzeptalben haben.

Oh Sees „Smote Reverser“ / Review

Graf Zahl wäre stolz und glücklich beim Anblick der Diskographie der Oh Sees. Beim neuesten Album „Smote Reverser“ könnte aber sogar dem intelligenteste Vampir, seit es Vampire gibt, die Lust am Zählen vergehen.

Do Right Woman: Aretha Franklin – ein Nachruf

Aretha Franklin ist tot. Mit ihr verliert der Pop nicht nur eine seiner mächtigsten Stimmen, sondern vor allem ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man in einem feindlichen Umfeld entgegen aller Widrigkeiten seine Würde verteidigen kann. Ein Nachruf.

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SPEX No. 382: Nile Rodgers – Knietief in Disco

SPEX No. 382, die September/Oktober-Ausgabe 2018 – inklusive der SPEX-CD 145 mit zwölf Titeln –, ist ab...

„Algorithmen töten die Vielfalt“ – Justin Vernon und Bryce Dessner im...

Mit „People“ startet dieser Tage ein neues Streamingportal seinen regulären Betrieb. Mit Justin Vernon von Bon Iver, Aaron und Bryce Dessner von The National und den Berliner Hotelbetreibern Nadine und Tom Michelberger stehen potente Namen hinter dem Projekt, das sich nichts Geringeres auf die Fahnen geschrieben hat als das Ziel, Kunstschaffenden die Macht über ihr Werk zurückzugeben. Wie bitte das in Zeiten absoluter Marktdominanz von Spotify und Konsorten funktionieren soll? SPEX hat im Interview nachgefragt.

Gianna Molinari – Draußen bei den Mülltonnen / Feature

Vor zwei Monaten im Einklang, jetzt auf der Longlist des Deutschen Bücherpreises. Gianna Molinaris Debütroman „Hier ist noch alles möglich“ überzeugt Jurys und SPEX-Redakteure in gleichem Maße. Cool!

SPEX No. 382: Nile Rodgers – Knietief in Disco

SPEX No. 382, die September/Oktober-Ausgabe 2018 – inklusive der SPEX-CD 145 mit zwölf Titeln –, ist ab...

„So was von da“ – Filmfeature zum Kinostart

„Love Steaks“ und „Tiger Girl“ machten jedem verständlich, dass Jakob Lass nicht viel von Drehbüchern hält. „So was von da” transportiert die Anarchie vor der Kamera dahin, wo Anarchie herrscht – in den Club.

Conner Youngblood „Cheyenne“ / Review

Auf seinem Debütalbum „Cheyenne“ zeigt Conner Youngblood, dass er eines auf jeden Fall ist: Multiinstrumentalist. Texter und Entertainer dafür eher nicht. Ein Album übers Abschalten zum Abschalten.

Filme von morgen – Filmtipps aus der SPEX-Redaktion

Die Kunst, englische Namen ins Deutsche zu übersetzen, die Kunst, das Leben einer ganzen Familie zu dokumentieren, die Kunst, Geschehenes zu verarbeiten. Kurz: Kino. SPEX empfiehlt wie jede Woche drei Neuerscheinungen.

Mount Eerie kündigt Live-Album „After“ an / Erster Song

Auf dem Le-Guess-Who 2017 spielte Mount Eerie eines seiner wenigen Konzerte des vergangenen Jahres. Mit „After“ veröffentlicht er jetzt die Aufnahmen von diesem Konzert, das er in der Jacobikirche Utrechts spielte. Mit „A Crow Looked At Me“ und „Now Only“ begleitete Elverum den Tod seiner Frau und die Zeit danach intimer und bedrückend, wie kaum ein anderes Album es zuvor gemacht hat.

Louis Cole „Time“ / Review

Wer auf Youtube anfängt, bekommt oft direkt einen Stempel aufgedrückt, wird in Ecken verbannt und selten wieder rausgekramt. Bei Louis Cole wäre das eindeutig ein Fehler. „Time“ ist Vision, Mutation und multimediales Spektakel in Einem.

Format: Denken – „Krawalle und Liebe“ mit Josefine Rieks, Drangsal &...

„Krawalle und Liebe“ sagt Ihnen nichts? Ist auch ein Salon, die sind relativ wortkarg. Im Salon wird dafür viel geredet – und über vieles! Ab dem 06. September monatlich im Brecht-Haus.

Six Songs For Our Times By … Noga Erez

We took her concert at the upcoming Pop-Kultur Festival as an opportunity to ask the Isreali musician Noga Erez which songs she took as an inspiration for her own work. It turned out that they all have two things in common with her latest song „Bad Habits“: They are danceable and highly profound at the same time.

„Sie hat etwas Goldenes, das man berühren möchte” – Vivien Goldman...

Der Countdown geht zu Ende und das Pop-Kultur Berlin in Bälde los! Vivien Goldman ist auch dabei und gibt im Vorspiel mit SPEX ihr Feedback zu bezeichnenden Momenten der Musikgeschichte – in Liedform.

Stella Sommer „13 Kinds Of Happiness“ / Review

Irgendwo zwischen Pop und Goth, zwischen niilistischer Düsternis und sanfter Eingängigkeit ruft „13 Kinds Of Happiness“ alle Probleme auf den Plan, die man bei der Definition ihres Sound haben kann. Wer wagt einen Versuch?

Galcher Lustwerk „200% Galcher“ / Review

Der anonyme Schlafzimmerproduzent stapelt aus seinem Apartment in New York heraus erneut melodische Verhallungen und zerfließenden Sprechgesang übereinander – aber 200% Galcher birgt auch eine subtile Evolution.