Sonntag, Oktober 20, 2019

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Künstliche Erklärungsnot

REVIEW – Breaking Bad hat den unerwarteten Twist zur Kunstform erhoben, El Camino stopft nur die Löcher vor und nach dem großen Finale. Herausgekommen ist eine zweistündige Werbesendung für Netflix.

Keine Lust auf Lust

REVIEW – No Home Record, Kim Gordons erstes echtes Soloalbum, liefert alle Attribute, die ihre Musik schon immer ausmachten – in destillierter Form.

Unten, oben, arm und reich

REVIEW – Bong Joon-ho lädt in Parasite zum Tanz mit den Genres, hat aber unter dem Parkett Kapitalismuskritik verlegt: Der diesjährige Cannes-Gewinner ist eine überdrehte Groteske mit gesellschaftspolitischer Agenda, lustig und düster.  

Ein Spielplatz für komplizierte Gefühle

ALBUM DER WOCHE – Als Schwarze Frau im weißen, männlichen Indie-Rock hat sich Laetitia Tamko alias Vagabon jahrelang klein gemacht. Mit ihrem neuen Album ist das vorbei.

„Wir könnten von überall her sein”

INTERVIEW – Strukturen aufbrechen, um neue Räume zu schaffen. Die Gaddafi Gals bringen wichtige Perspektiven in die gleichförmige deutsche Hip-Hop-Landschaft. Und sind doch kein Teil von ihr.

New Irish Literature, Teil zwei: Kapitalismus, Klasse, Zukunft

LONG READ – An die Stelle der Kirche tritt der Kapitalismus – und irische Schriftstellerinnen beginnen sich mit dessen Folgen zu beschäftigen. Ein Glücksfall. Denn nach der Finanzkrise von 2008 entwickelt sich ein solidarisches Netzwerk, das die irische Literaturszene als progressive Kraft etabliert.

New Irish Literature, Teil eins: „Iran mit Lippenstift drauf“

LONG READ – Literatur aus Irland ist innerhalb kürzester Zeit zum gefeierten Phänomen geworden. Sie ist laut, anders und direkt – und mit Stimmen wie Sally Rooney, Anna Burns, Sinéad Gleeson fast ausschließlich weiblich. Wie konnte es auf der erzkonservativen Insel dazu kommen?

SPEX-Sondercover & neue Prämien für Abonnenten

Macht sich gut in der Hand – und an der Wand: Ab sofort erhalten SPEX-Abonnenten jede Ausgabe mit einem Spezial-Cover.

International Music – Ach, was! / Feature & Ticketverlosung

Die Unkonzeptband International Music macht sich auf die Reise vom Pott in Richtung Metaebene. An deren vorläufigem Ende steht ein überbordendes erstes Album mit dem poetischen Horizont von Thekenfloskeln. Anfang Mai spielt die Band in Berlin. SPEX verlost Tickets und traf sie zum Interview – das komplette Feature aus SPEX No. 380.

Künstliche Erklärungsnot

REVIEW – Breaking Bad hat den unerwarteten Twist zur Kunstform erhoben, El Camino stopft nur die Löcher vor und nach dem großen Finale. Herausgekommen ist eine zweistündige Werbesendung für Netflix.

Keine Lust auf Lust

REVIEW – No Home Record, Kim Gordons erstes echtes Soloalbum, liefert alle Attribute, die ihre Musik schon immer ausmachten – in destillierter Form.

Ein Spielplatz für komplizierte Gefühle

ALBUM DER WOCHE – Als Schwarze Frau im weißen, männlichen Indie-Rock hat sich Laetitia Tamko alias Vagabon jahrelang klein gemacht. Mit ihrem neuen Album ist das vorbei.

„Wir könnten von überall her sein”

INTERVIEW – Strukturen aufbrechen, um neue Räume zu schaffen. Die Gaddafi Gals bringen wichtige Perspektiven in die gleichförmige deutsche Hip-Hop-Landschaft. Und sind doch kein Teil von ihr.

„Der Tod ist direkt. Die Liebe ist direkt. Das Morden ist direkt”

INTERVIEW – Als sich der IS der irakischen Stadt Hilla näherte, saß Kadhem Khanjar in einem Café und schrieb Gedichte. Über die Angst vor dem Tod und den Zweifel am Wert des eigenen Lebens.

Systemwandel, ja! Aber welches System?

KOMMENTAR – Mit Extinction Rebellion geht der globale Klimaprotest in eine neue, radikalere Phase. Das könnte gut gehen, wenn er denn wirklich konsequent wäre.

Die Verteidigung der Mittelmäßigkeit

REVIEW – Wäre Joker ein Roman, er würde auf jeder Seite Bret Easton Ellis zitieren und sich dabei auch noch edgy fühlen. Als Film ist er unreif und feige.

Politik macht Lärm, Lärm macht Politik

ESSAY – Alles ist lauter geworden, auch die Politik. Insbesondere in der Türkei aber hat Krach Methode. Im Parlament ist er gleichermaßen Werkzeug der Unterdrückung wie des Widerstands.

„Wir müssen über häusliche Gewalt sprechen”

INTERVIEW – Eigentlich wollte Trettmann nur ein neues Album herausbringen. Jetzt reden alle über seine Kollaboration mit dem umstrittenen Rapper Gzuz. Ein Gespräch über Freundschaft, Mackertum und Vatersein. 

New Irish Literature, Teil eins: „Iran mit Lippenstift drauf“

LONG READ – Literatur aus Irland ist innerhalb kürzester Zeit zum gefeierten Phänomen geworden. Sie ist laut, anders und direkt – und mit Stimmen wie Sally Rooney, Anna Burns, Sinéad Gleeson fast ausschließlich weiblich. Wie konnte es auf der erzkonservativen Insel dazu kommen?

New Irish Literature, Teil zwei: Kapitalismus, Klasse, Zukunft

LONG READ – An die Stelle der Kirche tritt der Kapitalismus – und irische Schriftstellerinnen beginnen sich mit dessen Folgen zu beschäftigen. Ein Glücksfall. Denn nach der Finanzkrise von 2008 entwickelt sich ein solidarisches Netzwerk, das die irische Literaturszene als progressive Kraft etabliert.

SPEX präsentiert

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Der absolute Verschleiß

REVIEW – Mit Avengers: Endgame implodiert die Logik Hollywoods. Das Kino hat sich dem Binge-Modus der Serie ergeben. Im Überfluss des Franchise-Films wird Kritik unmöglich. Ein Kinobesuch im Heartland der USA.

„Wenn er dich schlägt, dann liebt er dich“

FEATURE – 36 000 Frauen werden in Russland jeden Tag von ihren Ehemännern geschlagen. Die Musikerin Manizha startete dagegen eine Kampagne, die für Aufregung sorgt – und viel über den Zustand des größten Lands der Welt erzählt.

Vier Jahre Knast für einen Song

LONGREAD – Auch in der Türkei dringt Hip-Hop unaufhaltsam in den Mainstream und wird dadurch zur Zielscheibe von Erdoğans repressiver Politik. Der sieht darin eine Möglichkeit, Kultur für seine Agenda zu instrumentalisieren – mit Verhaftungen, Repressalien und Zensur.