Dienstag, September 24, 2019

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Ein Drahtseilakt zwischen Empowerment und Korsett

VORABDRUCK – In ihrem Buch Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten schreibt SPEX-Autorin Alice Hasters unter anderem über den Resonanzraum der Gefühle, der Hip-Hop für sie ist. Und was passiert, wenn Weiße diesen Raum betreten. Ein Auszug.

„Ich habe einfach nur noch Mitleid mit diesen Wichsern”

INTERVIEW – Niemand bohrt so unbarmherzig männliche Egos auf wie Alex Cameron. Auf seiner neuen Platte Miami Memory geht er zum Frontalangriff über. Ein Gespräch. 

Wertvollere Zeiten, bessere Werbung

KOMMENTAR – Facebook will, dass wir weniger Zeit auf der Plattform verbringen. Parole: mehr Lebensqualität, weniger Like-Quantität! Klingt doch super. Für Facebook und seine Werbekundschaft, versteht sich.

Dummerweise lieben wir uns

ALBUM DER WOCHE – Die Apokalypse war gestern, die Zombies sind tot. Auf Jenny Hvals neuem Album The Practice Of Love tanzen alle nackt durchs Paradies und kosten von verbotenen Äpfeln. In der Theorie zumindest. Viel Zeit für die wichtigste Sache der Welt bleibt aber nicht.

„Wir müssen über häusliche Gewalt sprechen”

INTERVIEW – Eigentlich wollte Trettmann nur ein neues Album herausbringen. Jetzt reden alle über seine Kollaboration mit dem umstrittenen Rapper Gzuz. Ein Gespräch über Freundschaft, Mackertum und Vatersein. 

New Irish Literature, Teil eins: „Iran mit Lippenstift drauf“

LONG READ – Literatur aus Irland ist innerhalb kürzester Zeit zum gefeierten Phänomen geworden. Sie ist laut, anders und direkt – und mit Stimmen wie Sally Rooney, Anna Burns, Sinéad Gleeson fast ausschließlich weiblich. Wie konnte es auf der erzkonservativen Insel dazu kommen?

Utopien schreiben oder Utopien schaffen?

INTERVIEW – Sina Kamala Kaufmann ist Aktivistin und Autorin. Ihr Debüt Helle Materie bezeichnet sie selbst als „Social-Science-Fiction". Ein Gespräch über Wege, die Zukunft zu denken.

SPEX-Sondercover & neue Prämien für Abonnenten

Macht sich gut in der Hand – und an der Wand: Ab sofort erhalten SPEX-Abonnenten jede Ausgabe mit einem Spezial-Cover.

International Music – Ach, was! / Feature & Ticketverlosung

Die Unkonzeptband International Music macht sich auf die Reise vom Pott in Richtung Metaebene. An deren vorläufigem Ende steht ein überbordendes erstes Album mit dem poetischen Horizont von Thekenfloskeln. Anfang Mai spielt die Band in Berlin. SPEX verlost Tickets und traf sie zum Interview – das komplette Feature aus SPEX No. 380.

Ein Drahtseilakt zwischen Empowerment und Korsett

VORABDRUCK – In ihrem Buch Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten schreibt SPEX-Autorin Alice Hasters unter anderem über den Resonanzraum der Gefühle, der Hip-Hop für sie ist. Und was passiert, wenn Weiße diesen Raum betreten. Ein Auszug.

„Ich habe einfach nur noch Mitleid mit diesen Wichsern”

INTERVIEW – Niemand bohrt so unbarmherzig männliche Egos auf wie Alex Cameron. Auf seiner neuen Platte Miami Memory geht er zum Frontalangriff über. Ein Gespräch. 

Dummerweise lieben wir uns

ALBUM DER WOCHE – Die Apokalypse war gestern, die Zombies sind tot. Auf Jenny Hvals neuem Album The Practice Of Love tanzen alle nackt durchs Paradies und kosten von verbotenen Äpfeln. In der Theorie zumindest. Viel Zeit für die wichtigste Sache der Welt bleibt aber nicht.

„Wir müssen über häusliche Gewalt sprechen”

INTERVIEW – Eigentlich wollte Trettmann nur ein neues Album herausbringen. Jetzt reden alle über seine Kollaboration mit dem umstrittenen Rapper Gzuz. Ein Gespräch über Freundschaft, Mackertum und Vatersein. 

New Irish Literature, Teil eins: „Iran mit Lippenstift drauf“

LONG READ – Literatur aus Irland ist innerhalb kürzester Zeit zum gefeierten Phänomen geworden. Sie ist laut, anders und direkt – und mit Stimmen wie Sally Rooney, Anna Burns, Sinéad Gleeson fast ausschließlich weiblich. Wie konnte es auf der erzkonservativen Insel dazu kommen?

New Irish Literature, Teil zwei: Kapitalismus, Klasse, Zukunft

LONG READ – An die Stelle der Kirche tritt der Kapitalismus – und irische Schriftstellerinnen beginnen sich mit dessen Folgen zu beschäftigen. Ein Glücksfall. Denn nach der Finanzkrise von 2008 entwickelt sich ein solidarisches Netzwerk, das die irische Literaturszene als progressive Kraft etabliert.

Der beste Horror ist die Realität

REVIEW – Ari Asters Schauermärchen Midsommar hat keine Angst vor der Dunkelheit. Denn am hellichten Tag sind die Dinge schlimm genug.

Charli XCX ist ein Popstar ohne Hits

REVIEW – Statt Arenen zu füllen, arbeitet Charli XCX an einer Pop-Musik voller Uneindeutigkeiten. Und schafft damit Platz für Zukunft, Vergangenheit – und queere Identitäten.

Im Haus der Kunst gibt es kein Gut und Böse

FEATURE – (Sandy) Alex G zersäbelt Sounds, um sie dann mit Zucker zu glasieren. Ein Treffen mit einem Künstler, den die Spielregeln der Außenwelt verunsichern.

Von Göttern, die Meere überqueren

PRESENT SHOCKS – Warum interessiert sich kaum jemand für zeitgenössische Musik aus China? Vermutlich weil sich Horrormeldungen schlicht besser verkaufen. Dabei ist chinesische Musik längst international vertreten. 

Musik, die sanft nach Austausch schreit

FEATURE – Adam Bainbridge alias Kindness ist der beste Beweis dafür, dass Kunst nicht zwangsläufig etwas mit Egomanie zu tun haben muss. Ein Treffen mit einer Stimme, die togetherness lebt.

SPEX präsentiert

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Der absolute Verschleiß

REVIEW – Mit Avengers: Endgame implodiert die Logik Hollywoods. Das Kino hat sich dem Binge-Modus der Serie ergeben. Im Überfluss des Franchise-Films wird Kritik unmöglich. Ein Kinobesuch im Heartland der USA.

„Wenn er dich schlägt, dann liebt er dich“

FEATURE – 36 000 Frauen werden in Russland jeden Tag von ihren Ehemännern geschlagen. Die Musikerin Manizha startete dagegen eine Kampagne, die für Aufregung sorgt – und viel über den Zustand des größten Lands der Welt erzählt.

Vier Jahre Knast für einen Song

LONGREAD – Auch in der Türkei dringt Hip-Hop unaufhaltsam in den Mainstream und wird dadurch zur Zielscheibe von Erdoğans repressiver Politik. Der sieht darin eine Möglichkeit, Kultur für seine Agenda zu instrumentalisieren – mit Verhaftungen, Repressalien und Zensur.